Syngenta lanciert The Good Growth Plan Donnerstag, 19. September 2013 - 04:44
Syngenta lanciert The Good Growth Plan
Basel, Schweiz, 19. September, 2013
- Sechs Verpflichtungen zum Umgang mit grossen Herausforderungen für die Weltbevölkerung
- Umfassend und ambitioniert, mit messbaren Zielen bis zum Jahr 2020
- Fokus auf Ressourceneffizienz, Umwelt und ländliche Gemeinschaften
Syngenta gab heute sechs Verpflichtungen bekannt, welche die Herausforderung weltweiter Nahrungssicherheit addressieren. The Good Growth Plan sieht spezifische, ambitionierte und messbare Ziele vor. Im Fokus stehen die Förderung der Ressourceneffizienz, die Belebung von Ökosystemen und die Stärkung ländlicher Gemeinschaften:
- Nutzpflanzen effizienter machen: Die durchschnittliche Produktivität der weltweit wichtigsten Nutzpflanzen um 20 Prozent steigern, ohne mehr Ackerland, Wasser oder andere Ressourcen einzusetzen
- Mehr Ackerland bewahren: Die Fruchtbarkeit von 10 Millionen Hektar degradiertem Ackerland verbessern
- Biodiversität fördern: Die Artenvielfalt auf 5 Millionen Hektar Ackerland erhöhen
- Kleinbauern Hilfe zur Selbsthilfe bieten: 20 Millionen Kleinbauern erreichen und sie befähigen, ihre Produktivität um 50 Prozent zu steigern
- Gute Arbeitsschutzpraktiken vermitteln: 20 Millionen Feldarbeiter in Arbeitssicherheit schulen, insbesondere in den Entwicklungsländern
- Engagement für jeden Arbeiter: Auf faire Arbeitsbedingungen im gesamten Netzwerk unserer Lieferkette hinarbeiten
Mike Mack, Chief Executive Officer, erklärte: «Wir waren uns immer bewusst, dass unser Unternehmen nur wachsen kann, wenn wir für eine nachhaltige Landwirtschaft Sorge tragen. Mit unserem Fokus auf Böden, Technologie und Menschen streben wir danach, dieses Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu stärken. Wir müssen unseren Beitrag auf ein neues Niveau heben. Das ist die Motivation hinter den Verpflichtungen, die wir heute bekannt gegeben haben.»
The Good Growth Plan spiegelt die Überzeugung von Syngenta wider, dass die landwirtschaftliche Produktivität steigen muss, um die täglich um 200'000 Menschen anwachsende Weltbevölkerung zu ernähren. Während landwirtschaftliche Nutzflächen durch Urbanisierung und Bodenerosion vernichtet werden, nimmt zugleich der Druck auf die Wasserressourcen zu. Ländliche Gemeinschaften – welche die Nahrungsmittel erzeugen – sind häufig in Armut gefangen.
Im Rahmen einer Reihe von Veranstaltungen auf der ganzen Welt wird Syngenta heute mit Meinungsmachern zusammentreffen, um diese Herausforderungen zu diskutieren und darzulegen, welchen Beitrag Syngenta leisten kann.
Ausführliche Studien haben gezeigt, dass die Bevölkerung mehrheitlich der Ansicht ist, Landwirtschaft müsse mit mehr Verantwortung betrieben werden. Die Zuständigkeit für die Nahrungssicherheit wird primär beim Staat gesehen, doch entspricht es der Überzeugung von Syngenta, dass für die langfristige Gewährleistung der Nahrungssicherheit Unternehmen eine grössere Verantwortung übernehmen müssen. Wir müssen unsere umfangreichen Investitionen in die Forschung und Entwicklung nutzen, um unsere Technologien so voranzutreiben, dass wir damit zum Vorteil der ländlichen Gemeinschaften die Umwelt nicht nur schützen, sondern auch bereichern.
Mike Mack fuhr fort: «Angesichts der widersprüchlichen gesellschaftlichen Ansichten zum Thema Landwirtschaft und Ernährung wird es nicht einfach sein, diese Verpflichtungen zu erfüllen. The Good Growth Plan stellt unsere gemeinsame Verpflichtung als Unternehmen dar, anders und besser zu handeln. Wir wissen, dass wir die vor uns liegenden Herausforderungen nicht allein bewältigen können, und bringen daher unterschiedliche Interessengruppen aus allen Teilen der Welt zusammen, um unsere Ziele mit ihnen zu teilen und vom Gedankenaustausch zu profitieren.»
Weitere Informationen über The Good Growth Plan finden Sie unter www.goodgrowthplan.com
Hinweise für Redaktoren:
Studie: The Agricultural Disconnect
Wichtige Ergebnisse:
Die informierte Öffentlichkeit weltweit sieht in der Produktion von mehr Nahrungsmitteln für eine wachsende Weltbevölkerung im kommenden Jahrzehnt eine erhebliche Herausforderung. Dabei divergieren jedoch die Ansichten über Landwirtschaft und Ernährung stark:
- Der Offenheit für neue Technologien steht die Abneigung gegen Pestizide, Düngemittel und Gentechnik gegenüber.
- Obwohl bekannt ist, dass eine steigende Produktion zu einer Verschärfung der Wasserknappheit führen wird, herrscht die Überzeugung vor, dass die Landwirtschaft in Zukunft mehr Wasser und Ackerland benötigen wird.
- Während die Ansicht vorherrscht, die Nachfrage könne am ehesten durch grosse landwirtschaftliche Betriebe gedeckt werden, sind viele Menschen der Ansicht, biologische, lokale und auch urbane Landwirtschaft sollte Vorrang haben.
- Lebensmittelimporte gelten als akzeptabel, doch zugleich wird angenommen, dass jedes Land seinen Bedarf selbst decken könnte.
- Es herrscht die Meinung vor, dass der Staat und nicht die Landwirte oder die Wirtschaft für die Gewährleistung einer adäquaten Nahrungsversorgung verantwortlich ist.
Syngenta ist ein weltweit führendes Unternehmen mit mehr als 27'000 Mitarbeitenden in über 90 Ländern mit einem gemeinsamen Ziel: Bringing plant potential to life. Durch erstklassige Forschung, unsere globale Präsenz und die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden helfen wir, die Ernteerträge und die landwirtschaftliche Produktivität zu steigern, und tragen dazu bei, die Umwelt zu schützen sowie die Gesundheit und Lebensqualität zu verbessern. Weitere Informationen finden Sie unter:www.syngenta.com.
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