Publiziert in: Marktpuls, Unternehmen
Frei

Abstimmungsumfrage: Klare Mehrheit für Verhüllungsverbot Freitag, 22. Januar 2021 - 06:00

http://e1.marco.ch/publish/tamedia/33_12056/20_Minuten_Tamedia.jpg
Abstimmungsumfrage: Klare Mehrheit für Verhüllungsverbot


Rund sechs Wochen vor der Abstimmung unterstützen 63 Prozent der
Stimmberechtigten die Volksinitiative "Ja zum Verhüllungsverbot". Umstritten
sind das Handelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und Indonesien sowie das
E-ID-Gesetz: Keine der beiden Vorlagen erreicht in der ersten Welle der
Abstimmungsumfrage von 20 Minuten und Tamedia eine absolute Mehrheit.

Zürich, 22. Januar 2021 - 20 Minuten und Tamedia haben auf ihren
Newsportalen die erste Welle der titelübergreifenden Umfrage im Vorfeld der
eidgenössischen Abstimmung vom 7. März 2021 durchgeführt. 15'089 Personen
aus der ganzen Schweiz haben am 18. und 19. Januar online an der Umfrage
teilgenommen. Der Fehlerbereich liegt bei 1,3 Prozentpunkten.



63 Prozent für Verhüllungsverbot



Das Egerkinger Komitee verlangt mit seiner Volksinitiative ein nationales
Verhüllungsverbot. Laut der ersten Welle der Abstimmungsumfrage von 20 Minuten
und Tamedia sprechen sich derzeit 63 Prozent für das Volksbegehren aus, 35
Prozent dagegen. 2 Prozent machten keine Angaben zu ihren Stimmabsichten. Die
Zustimmung ist in der italienischen Schweiz grösser als in der West- und der
Deutschschweiz.



Bereits im frühen Stadium des Abstimmungskampfes zeichnet sich eine starke
Links-rechts-Polarisierung ab. Am grössten ist die Zustimmung mit 93 Prozent
bei der SVP-Wählerschaft. Doch auch eine deutliche Mehrheit der
FDP-Wählerinnen und -Wähler (72 Prozent) sowie der CVP-Wählerinnen und
-Wähler (63 Prozent) spricht sich derzeit für die Vorlage aus. Skeptisch sind
die Anhängerinnen und Anhänger der linken Parteien. Bei der Wählerschaft von
SP und Grünen wollen 33 beziehungsweise 37 Prozent ein Ja auf den Stimmzettel
schreiben.



Ausdruck des radikalen Islams oder Scheinproblem?



Ein Hauptargument für ein Verhüllungsverbot ist laut der Umfrage, dass der
Gesichtsschleier Ausdruck des radikalen Islams sei und in der westlichen Kultur
nichts verloren habe. Ein häufig genanntes zentrales Argument ist daneben, dass
die Verschleierung die Unterdrückung der Frau symbolisiert.

Aus Sicht der Gegner adressiert die Initiative hingegen ein Scheinproblem: Die
Initiative sei unnötig, da es in der Schweiz höchstens vereinzelt
Burka-Trägerinnen gebe, lautet ein dominantes Argument. Viele stellen sich auch
auf den Standpunkt, dass es nicht am Staat sei, Kleidervorschriften zu erlassen.




E-ID-Gesetz ist umstritten



Am 7. März kommen auch das E-ID-Gesetz sowie das
Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und Indonesien zur
Abstimmung. Bei beiden Vorlagen ist das Rennen komplett offen.



Gemäss Umfrage lehnt derzeit eine relative Mehrheit von 47 Prozent das
E-ID-Gesetz ab. 45 Prozent sprechen sich für eine staatlich beglaubigte
digitale Identität aus, während acht Prozent keine Angaben zu ihren
Stimmabsichten machten. Gegenüber der Vorlage sind derzeit sowohl linke als
auch rechte Wählerinnen und Wähler mehrheitlich negativ eingestellt.



Zum Freihandelsabkommen mit Indonesien sagen 41 Prozent der Stimmberechtigten
Ja und 39 Prozent Nein. Auffällig ist der mit 20 Prozent hohe Anteil der
Befragten, die keine Angaben zu ihren Stimmabsichten machten. Das deutet darauf
hin, dass der Meinungsbildungsprozess noch nicht weit fortgeschritten ist.



Umfassende Umfragen



Die 20 Minuten-/Tamedia-Abstimmungsumfragen werden in Zusammenarbeit mit LeeWas
durchgeführt. Sie modellieren die Umfragedaten nach demografischen,
geografischen und politischen Variablen, sodass die Stichprobe der Struktur der
Stimmbevölkerung entspricht. Die Resultate werden jeweils umgehend ausgewertet,
damit die Tageszeitungen und Newsplattformen von Tamedia und 20 Minuten
schweizweit rasch und fundiert darüber berichten können. Weitere Informationen
und der detaillierte Bericht zur Umfrage sind unter tamedia.ch/umfragen
(https://www.tamedia.ch/de/unternehmen/umfragen) abrufbar.



Beteiligte Medien



Deutschschweiz: 20 Minuten, BZ Berner Zeitung, Der Bund, Tages-Anzeiger, Basler
Zeitung, SonntagsZeitung und ZRZ Zürcher Regionalzeitungen;

Romandie: 20 minutes, 24 heures, Tribune de Genève, lematin.ch und Le Matin
Dimanche;

Tessin: 20 minuti

Kontakt

Andres C. Nitsch, Kommunikationsverantwortlicher Tamedia

+41 44 248 42 43, mailto:andres.nitsch@tamedia.ch

* Medienmitteilung (PDF): http://e1.marco.ch/publish/tamedia/33_12456/20210122_MIT_Tamedia_Abstimmungsumfrage_1_Welle_DE.pdf

________________________________________________________________________________

This message has been created and distributed using the Software Suite
marCo(R) - Market Communication Office(R). marCo(R) is essential to handle
business critical information.

Contact the team behind marCo(R) - Market Communication Office(R):
A. EQS Group AG, Schochenmühlestrasse 4, 6340 Baar, Switzerland
T. +41 41 763 00 50 (around-the-clock)
E. cs.switzerland@eqs.com

Visit https://switzerland.eqs.com and get your marCo(R) today.
--------------------------------------------------------------------------------
By using this message (read, copy, etc.) you are bound to the disclaimer:
https://switzerland.eqs.com/en/legal