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TX Group: Abstimmungsumfrage: Weiterhin deutliche Mehrheit für Verhüllungsverbot Mittwoch, 10. Februar 2021 - 06:17



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Abstimmungsumfrage: Weiterhin deutliche Mehrheit für Verhüllungsverbot


Rund einen Monat vor der Abstimmung unterstützen 65 Prozent der
Stimmberechtigten die Initiative "Ja zum Verhüllungsverbot". Die Zustimmung
zur Vorlage bleibt damit auf hohem Niveau stabil. Nach wie vor komplett offen
ist das Rennen um das Freihandelsabkommen mit Indonesien. Beim E-ID-Gesetz
zeigt die zweite Welle der Abstimmungsumfrage von 20 Minuten und Tamedia einen
Nein-Trend.

Zürich, 10. Februar 2021 - 20 Minuten und Tamedia haben auf ihren
Newsportalen die zweite Welle der titel übergreifenden Umfrage im Vorfeld der
eidgenössischen Abstimmung vom 7. März 2021 durchgeführt. 14'204 Personen
aus der ganzen Schweiz haben am 4. und 5. Februar online an der Umfrage
teilgenommen. Der Fehlerbereich liegt bei 1,3 Prozentpunkten.



Klare Mehrheit für Verhüllungsverbot



Die Befürworter der "Burka-Initiative" des Egerkinger Komitees sind auf
Kurs: Ein nationales Verhüllungsverbot unterstützen derzeit 65 Prozent (1.
Welle: 63 Prozent), 34 Prozent (1. Welle: 35 Prozent) lehnen es ab. 1 Prozent
machte keine Angaben zu seinen Stimmabsichten. Stand heute fände die Initiative
in allen Landesteilen und in allen Altersgruppen eine Mehrheit, wobei die
Zustimmung bei älteren Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern deutlich stärker
ist als bei jüngeren.



Laut der Umfrage nimmt die Zustimmung zur Vorlage entlang der
Links-rechts-Achse zu. So unterstützen rekordverdächtige 95 Prozent der
SVP-Wählerinnen und -Wähler die Initiative. Auch bei den Wählerinnen und
Wählern von FDP und jenen der ehemaligen CVP (seit Januar 2021 "Die Mitte")
wollen je rund 70 Prozent ein Ja auf den Stimmzettel schreiben. Linke
Wählerinnen und Wähler lehnen die Initiative mehrheitlich ab. Trotz
Nein-Parole ihrer Parteien wollen derzeit jedoch 38 Prozent der SP-Wählerinnen
und -Wähler sowie 36 Prozent der Grünen-Wählerinnen und -Wähler Ja stimmen.



Nein-Trend beim E-ID-Gesetz



Am 7. März kommt auch das E-ID-Gesetz zur Abstimmung. Die Umfrage lässt auf
einen Nein-Trend schliessen. So lehnen momentan 55 Prozent (1. Welle: 47
Prozent) der Stimmberechtigten die Vorlage ab - 8 Prozentpunkte mehr als bei
der letzten Befragung. 40 Prozent (1. Welle: 45 Prozent) sprechen sich für das
Gesetz aus. 5 Prozent machten keine Angaben zu ihren Stimmabsichten. Am
höchsten ist die Zustimmung noch bei den Wählern der Mitte und des Freisinns.
Gross ist die Skepsis bei den Anhängerinnen und Anhängern von Grünen und SP,
aber auch der SVP.



Offenes Rennen beim Freihandel mit Indonesien



Das Handelsabkommen der EFTA-Staaten mit Indonesien schliesslich spaltet die
Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nach wie vor - keines der Lager konnte sich
entscheidend absetzen. Laut der Umfrage sagen derzeit 43 Prozent (1. Welle: 41
Prozent) Ja zur Vorlage, während 44 Prozent (1. Welle: 39 Prozent) ein Nein
einlegen wollen. Eine absolute Mehrheit erreicht die Vorlage derzeit nur bei der
FDP-Wählerschaft sowie der Wählerschaft der ehemaligen CVP.



Mit 13 Prozent ist der Anteil jener, die keine Angaben zu ihren Stimmabsichten
machten, nach wie vor aussergewöhnlich hoch. Das deutet darauf hin, dass der
Meinungsbildungsprozess - gemäss Umfrage in verstärktem Masse bei jüngeren
Stimmberechtigten - noch nicht weit fortgeschritten ist.



Umfassende Umfragen

Die 20 Minuten-/Tamedia-Abstimmungsumfragen werden in Zusammenarbeit mit LeeWas
durchgeführt. Sie modellieren die Umfragedaten nach demografischen,
geografischen und politischen Variablen, sodass die Stichprobe der Struktur der
Stimmbevölkerung entspricht. Die Resultate werden jeweils umgehend ausgewertet,
damit die Tageszeitungen und Newsplattformen von 20 Minuten und Tamedia
schweizweit rasch und fundiert darüber berichten können. Weitere Informationen
und der detaillierte Bericht zur Umfrage sind unter tamedia.ch/umfragen
(https://www.tamedia.ch/de/unternehmen/umfragen) abrufbar.



Beteiligte Medien

Deutschschweiz: 20 Minuten, BZ Berner Zeitung, Der Bund, Tages-Anzeiger, Basler
Zeitung, SonntagsZeitung und ZRZ Zürcher Regionalzeitungen;

Romandie: 20 minutes, 24 heures, Tribune de Genève, lematin.ch und Le Matin
Dimanche; Tessin: 20 minuti

Kontakt

Andres C. Nitsch, Kommunikationsverantwortlicher Tamedia +41 44 248 42 43,
mailto:andres.nitsch@tamedia.ch

* Medienmitteilung (PDF): http://e1.marco.ch/publish/tamedia/33_12510/20210210_MIT_Tamedia_Abstimmungsumfrage_2_Welle_DE.pdf

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