Zwischenbilanz des 1. Halbjahres 2013 der Groupe Minoteries SA Dienstag, 24. September 2013 - 18:14
Pressemitteilung
Hausse auf den Rohstoffmärkten der Kampagne 2012/2013 prägte das Semester-Ergebnis 2013
Granges-près-Marnand, 24. September 2013 - Die markante Hausse auf den internationalen Rohstoffmärkten, die sich erst im Hinblick auf die neue Ernte (2013) etwas abflachte und sich – allerdings etwas abgeschwächt – auch auf die inländischen Marktpreise für Brotgetreide übertragen hat, komprimierte die Margen und damit das Semesterergebnis. Die schwierigen Marktbedingungen (zunehmende Importe von Fertigprodukten/ungebremster Einkaufstourismus) und ein ausgeprägter Verdrängungswettbewerb zwischen den Akteuren erlaubten es nicht, die höheren Einstandspreise für Rohstoffe auf die Mehlpreise zu übertragen. Bei einem wertmässigen Umsatz vonTCHF 63'324 (-1.6%) betrug das Nettoergebnis einschliesslich eines ausserordentlichen Ertrages TCHF 2'172 (-23.6%). Der Cash-flow von TCHF 8'883 und die Eigenkapitalquote von 71.4% (+ 0.9%) reflektieren die solide Bilanzstruktur.
Die während der ganzen Kampagne 2012/2013 anhaltend höheren Einstandspreise für Brotgetreide aus schweizerischer Provenienz (rund 90%), welche den dominierenden Kostenblock einer Weichweizenmühle (über 70%) ausmacht, konnten entsprechend der widrigen Marktbedingungen nicht auf die Endprodukte übertragen werden. Zudem entwickelten sich die Marktpreise für die Mühlennachprodukte (20% - 25% des mengenmässigen Ausstosses) trotz der mindestens doppelt so hohen Einstandspreise (Rohstoffe) in Richtung des tiefen europäischen Niveaus. Die Bruttomarge reduzierte sich deshalb von TCHF 21'365 (2012) auf TCHF 19'980 (2013), was einer Abnahme von 6.5% entspricht. Die getroffenen Massnahmen zur Kosteneindämmung machen sich erfahrungsgemäss erst mit einer zeitlichen Verzögerung bemerkbar und dürften somit Ende 2013, anfangs 2014 ertragswirksam werden. Die Wettbewerbsintensität entlang der ganzen Wertschöpfungskette kommt zudem in höheren Risiken (Debitoren) zum Ausdruck.
Nach der Übernahme der Steiner Mühle AG, Zollbrück (01.01.2011), der Bonvita AG, Stein am Rhein (01.01.2012), insbesondere aber seit der Akquisition der «Grands Moulins de Cossonay Sàrl, à Penthalaz», anfangs Juni, welche zwischenzeitlich auch «de jure» per 01.09.2013 («Closing») abgeschlossen werden konnte, befindet sich die Groupe Minoteries SA (GMSA) in einer Phase der Transformation in Richtung Wachstum, um den sinkenden Margen (Rohstoffpreisentwicklung) in proaktiver Weise entgegen zu wirken. Es gilt, die Synergien zwischen den verschiedenen Produktionsstandorten/Unternehmensprozessen mit der notwendigen Entschlossenheit – aber gleichzeitig mit dem notwendigen Fingenspitzengefühl – durchzusetzen. Die GMSA ist – und wird – damit in der Lage sein, den sich rasch wandelnden Bedingungen des Werkplatzes Schweiz anzupassen.
Zusätzliche Informationen Groupe Minoteries SA Marc Müller (DG) Mobiletel.: 079 352 21 01 marc.mueller@minoteries.ch
Valorensymbol: GMI Handelssymbol: 1'294'946
Direkter Link zum Zwischenbericht 2013 auf unserer Website: http://www.minoteries.ch/fileadmin/2013/ri/09/24/de/ri13-gmsa-internet_de.pdf
