GS-EDI - Prämien steigen 2014 moderat Donnerstag, 26. September 2013 - 10:38
Prämien steigen 2014 moderat
Bern, 26.09.2013 - Die Standardprämien der obligatorischen Krankenpflegeversicherung steigen 2014 um durchschnittlich 2,2 Prozent. Umgerechnet entspricht dies einem monatlichen Betrag von 8 Franken 42 Rappen pro Person. Je nach Kanton erhöht sich die Standardprämie zwischen 1,0 und 3,8 Prozent. In den meisten Kantonen steigt die Standardprämie um weniger als drei Prozent.
Die durchschnittliche Erhöhung von 2,2 Prozent für das nächste Jahr gilt für die sogenannte Standardprämie - die Grundversicherung einer erwachsenen Person mit 300 Franken Franchise und Unfalldeckung. In den letzten zehn Jahren stieg die Standardprämie um durchschnittlich 3,5 Prozent; das Wachstum ist damit erneut moderat.
Sieben Kantone mit Steigerung unter 2 Prozent In sieben Kantonen (BE, BL, BS, JU, NE, TI, VD) liegen die durchschnittlichen Anpassungen der Standardprämie unter 2 Prozent. In fünf Kantonen (AI, AR, LU, OW, SG) erhöht sich die Standardprämie um über 3 Prozent. In den übrigen Kantonen (AG, FR, GE, GL, GR, NW, SH, SO, SZ, TG, UR, VS, ZG, ZH) bewegt sich die Steigerung zwischen 2 und 3 Prozent.
Die Prämien für Kinder steigen im Durchschnitt um 2,4 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen zwischen 19 und 25 Jahren steigen sie um durchschnittlich 3 Prozent. Weil die Versicherer einen hohen Anteil der Prämiengelder der jungen Erwachsenen in den Risikoausgleich zahlen müssen, entsprechen die Ausgaben der Versicherer für die jungen Erwachsenen insgesamt denjenigen der Erwachsenen. Verschiedene Versicherer kürzten deshalb erneut die Rabatte für diese Altersgruppe.
Veränderung der im Durchschnitt bezahlten Prämien Die meisten Versicherten entscheiden sich nicht für die Standardprämie, sondern für ein anderes Prämienmodell, beispielsweise für eine höhere Franchise. Im Durchschnitt werden die Versicherten in all diesen verschiedenen Modellen gemäss Schätzungen nächstes Jahr 2,2 Prozent mehr für ihre Krankenversicherung ausgeben. Das Wachstum ist also in diesem Jahr gleich wie bei der Standardprämie.
Gut die Hälfte der Prämien für Modelle mit eingeschränkter Wahl – etwa HMO- oder Hausarztmodell – steigen überdurchschnittlich. Der Grund dafür ist, dass die Rabatte bei diesen Modellen teilweise zu hoch angesetzt sind. Generell dürfen die Rabatte bei den Prämien nur so hoch sein, dass sie den tatsächlich eingesparten Kosten entsprechen. Die Versicherer haben bis 2016 Zeit, allfällige Anpassungen vorzunehmen.
Kostenentwicklung In der obligatorischen Krankenpflegeversicherung gibt es mehrere grosse Kostenblöcke: Bei den ambulanten Arztpraxen steigen die Kosten im ersten Halbjahr 2013 überdurchschnittlich. Die Zulassungssteuerung ist Ende 2011 ausgelaufen; seit Juli 2013 haben die Kantone aber wieder die Möglichkeit, die Anzahl der Arztpraxen zu steuern.
Bei einem weiteren grossen Kostenblock, den Medikamenten, sind bereits kostensenkende Massnahmen in Kraft. Letztes Jahr hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Preise von rund 500 Arzneimittel gesenkt; dies bringt jährliche wiederkehrende Einsparungen von mindestens zusätzlichen 200 Millionen Franken. Die nächsten Überprüfungsrunden auf November 2013 respektive November 2014 werden nochmals ähnlich hohe Einsparungen bringen. Bis 2015 resultieren daraus insgesamt wiederkehrende Einsparungen von rund 720 Millionen Franken.
Einen Sonderfall stellt der stationäre Spitalbereich dar. Seit 2012 rechnen die Spitäler mit Fallpauschalen ab; wegen der Umstellung kam es zu Verzögerungen bei der Rechnungsstellung. Die momentan vorhandenen Daten sind deshalb wenig aussagekräftig.
Ausgewiesene Reserven gestiegen Seit Anfang 2012 gelten für die Krankenversicherer neue Reserve-Vorschriften. Diese verlangen, dass die Versicherer nach Marktwerten bilanzieren. Die ausgewiesenen Reserven der Versicherer sind gestiegen, weil alle Reservegelder ersichtlich sind. Gleichzeitig haben sich auch die Anforderungen an die Mindesthöhe der Reserven erhöht. Insgesamt ist das neue System transparenter; die tatsächliche wirtschaftliche Situation des einzelnen Versicherers ist nun ersichtlich.
Information der Versicherten Bis Ende Oktober müssen die Krankenkassen ihre Versicherten individuell über die Prämien für das Jahr 2014 informieren. Die Versicherten können bis Ende November ihre Grundversicherung kündigen oder eine andere Versicherungsform wählen. Es gilt Versicherungspflicht. Damit die Kündigung gültig ist, muss der Nachweis einer anderen Versicherung eingereicht werden. Für Zusatzversicherungen gelten in der Regel andere Kündigungsfristen als für die Grundversicherung. Sie sind in den allgemeinen Versicherungsbedingungen des betreffenden Versicherers festgehalten.
Informationsangebot für die Versicherten 1. Priminfo.ch Die Versicherten finden auf priminfo.ch die Versicherungsangebote aller Krankenversicherer. Sie können die jeweiligen Prämien nach ihrer Höhe sortieren und damit ihr Einsparpotential berechnen. Dazu genügt die Angabe von Wohnort, Alter, Versicherungsmodell, Franchise und aktueller Krankenversicherung. Wer ein passendes Angebot gefunden hat, kann bei der Krankenkasse online eine Offerte für die Grundversicherung einholen oder ein entsprechendes Formular ausdrucken und an die Krankenkasse senden. Den Krankenversicherern entstehen dabei keine Vermittlungskosten. Neu können die Versicherten zudem zusätzliche Informationen zu den Versicherern einsehen (z. B. Verwaltungskosten pro Person).
2. Prämienberatung Die Dokumentation "Prämienberatung" liefert zudem Informationen zur Krankenversicherung, Tipps zum Prämiensparen und Musterbriefe. Diese Dokumentation ist ebenfalls auf dem Internet unter www.priminfo.ch zu finden oder kann in Papierform beim BAG bestellt werden.
3. Hotline Das BAG hat eine Hotline eingerichtet, an die sich die Versicherten mit ihren Fragen wenden können. Unter folgenden Telefonnummern erhalten sie Auskunft in drei Landessprachen: Deutsch: 031 / 324 88 01; Französisch: 031 / 324 88 02; Italienisch: 031 / 324 88 03
Adresse für Rückfragen:
BAG, Sektion Kommunikation, Tel. 031 322 95 05 oder media@bag.admin.chHerausgeber:
- Generalsekretariat EDI
- Internet: http://www.edi.admin.ch
- Bundesamt für Gesundheit
- Internet: http://www.bag.admin.ch
-
Aumento moderato dei premi nel 2014
Berna, 26.09.2013 - Per il 2014 è previsto un aumento medio del 2,2 per cento dei premi standard dell'assicurazione obbligatoria delle cure medico-sanitarie. In cifre assolute ciò corrisponde a 8 franchi e 42 centesimi mensili in più per persona. A seconda del Cantone, il premio standard subisce un incremento tra l'1 e il 3,8 per cento, con un aumento inferiore al 3 per cento nella maggior parte dei Cantoni.
L'aumento medio del 2,2 per cento previsto per l'anno prossimo riguarda il cosiddetto premio standard, ossia quello previsto per l'assicurazione di base per una persona adulta che ha optato per una franchigia di 300 franchi e per la copertura dell'infortunio. Negli ultimi 10 anni i premi standard sono aumentati annualmente in media del 3,5 per cento, pertanto la crescita per il 2014 rimane ancora moderata.
Sette Cantoni con un aumento inferiore al 2 per cento In sette Cantoni (BE, BL, BS, JU, NE, TI, VD) gli adeguamenti dei premi standard sono inferiori al 2 per cento. In cinque Cantoni (AI, AR, LU, OW, SG) i premi standard subiscono un incremento superiore al 3 per cento. Nei rimanenti (AG, FR, GE, GL, GR, NW, SH, SO, SZ, TG, UR, VS, ZG, ZH), l'aumento oscilla tra il 2 e il 3 per cento.
In media, i premi per i bambini saranno del 2,4 per cento più cari, mentre l'innalzamento di quelli dei giovani adulti tra i 19 e i 25 anni sarà in media di circa il 3 per cento. Dato che gli assicuratori devono versare una buona parte dei premi dei giovani adulti alla compensazione dei rischi, le loro uscite per questo gruppo di assicurati corrispondono complessivamente a quelle per gli adulti. Perciò, diversi assicuratori hanno ridotto di nuovo gli sconti concessi a questa fascia d'età.
Cambiamento della media dei premi pagati La maggior parte degli assicurati non sceglie i premi standard, bensì altre soluzioni come ad esempio una franchigia più elevata. Secondo le valutazioni , gli assicurati che hanno optato per questi diversi modelli dovranno sborsare in media il 2,2 per cento in più per l'assicurazione malattie il prossimo anno. Un'evoluzione che quest'anno non si differenzia da quella dei premi standard.
Una buona metà dei premi per modelli con scelta limitata – come l'HMO o il medico di famiglia – subisce un aumento superiore alla media. Questo si spiega con il fatto che gli sconti concessi per questi modelli assicurativi a volte sono troppo elevati. In generale gli sconti possono essere così elevati solo per i premi che corrispondono effettivamente ai risparmi di costi realizzati. Gli assicuratori hanno tempo fino al 2016 per procedere ad eventuali adeguamenti.
Evoluzione dei costi Nell'assicurazione obbligatoria delle cure medico-sanitarie vi sono diversi gruppi di costi importanti: Nella prima metà del 2013 aumentano oltre la media quelli degli ambulatori medici. Alla fine del 2011 è terminata la gestione strategica delle ammissioni, ma da luglio 2013 i Cantoni hanno di nuovo la possibilità di tenere sotto controllo il numero degli studi medici.
Per un altro importante gruppo di costi, quello dei medicamenti, sono già entrate in vigore misure volte a ridurli. L'anno scorso l'UFSP ha abbassato il prezzo di circa 500 medicamenti, ciò che comporta risparmi annui ricorrenti di almeno altri 200 milioni di franchi. Con le prossime tornate di controlli dei prezzi dei medicamenti, previste per il mese di novembre 2013 e novembre 2014, potranno essere realizzati ancora elevati risparmi simili ai precedenti. Entro il 2015, il totale dei risparmi annui ricorrenti dovrebbe raggiungere circa 720 milioni di franchi.
Un caso speciale è costituito dal settore ospedaliero stazionario. Dal 2012, gli ospedali fatturano con il sistema degli importi forfetari per singolo caso; a causa di questo cambiamento vi sono stati ritardi nella fatturazione. I dati attualmente a disposizione sono pertanto poco significativi.
Aumento delle riserve palesi Dall'inizio del 2012 vigono per gli assicuratori-malattie nuove prescrizioni relative alle riserve. Esse esigono che gli assicuratori redigano il bilancio secondo valori di mercato. Le riserve palesi degli assicuratori sono aumentate, poiché ora vi è visibilità su tutti i tipi di riserve. Al contempo, sono stati resi più severi i requisiti concernenti il volume minimo delle riserve. Complessivamente il nuovo sistema è diventato più trasparente; la situazione economica reale dei singoli assicuratori è ora ben visibile.
Comunicazione agli assicurati Entro la fine di ottobre le casse malati dovranno informare individualmente i loro assicurati in merito ai premi per l'anno 2014. Gli assicurati possono disdire entro la fine di novembre il loro contratto assicurativo o scegliere un'altro modello assicurativo. Vigendo l'obbligo d'assicurazione, perché una disdetta sia valida deve essere fornita la prova che sia stata stipulata una nuova assicurazione. Di regola per le assicurazioni complementari vigono altri termini di disdetta rispetto all'assicurazione di base, che sono fissati nelle condizioni generali della compagnia di assicurazione scelta.
Offerta informativa destinata agli assicurati
1. Priminfo.ch Sul sito Internet www.priminfo.ch sono a disposizione di tutti gli assicurati le offerte assicurative di tutti gli assicuratori-malattie. Possono visionare i premi in ordine crescente e farsi un'idea del potenziale di risparmio possibile. Basta inserire il domicilio, l’età, il modello assicurativo, la franchigia e l’attuale assicuratore-malattie nell'apposita schermata. Chi trova la soluzione assicurativa adatta alla sua situazione, può chiedere online un'offerta per l'assicurazione di base o stampare l'apposito modulo che invierà compilato alla cassa malati. Gli assicuratori-malattie non devono pagare alcuna commissione per il servizio di mediazione. Inoltre rappresenta una novità la possibilità per gli assicurati di accedere a informazioni supplementari degli assicuratori (p. es. i costi amministrativi per persona).
2. Consulenza sui premi La documentazione «Consulenza sui premi» fornisce inoltre informazioni sull'assicurazione malattie, consigli per risparmiare sui premi e lettere modello. Anche questa documentazione può essere scaricata direttamente dall'indirizzo Internet www.priminfo.ch o ordinata in formato cartaceo all'Ufficio federale della sanità pubblica.
3. Hotline L'UFSP ha allestito una hotline cui gli assicurati possono rivolgersi per porre domande. Componendo i seguenti numeri telefonici potranno ottenere informazioni in tre lingue ufficiali: tedesco: 031 / 324 88 01; francese: 031 / 324 88 02; italiano: 031 / 324 88 03
Indirizzo cui rivolgere domande:
UFSP, Sezione comunicazione, Telefono 031 322 95 05 o media@bag.admin.chPubblicato da
- Segreteria generale DFI
- Internet: http://www.edi.admin.ch
- Ufficio federale della sanità pubblica
- Internet: http://www.bag.admin.ch
