Liebe Leserinnen und Leser
Keine Berufserfahrung und keine Lebenserfahrung. Dafür eine grosse Klappe, als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen. Das sind die neuen Besserwisser, die Ihnen und mir das Leben vorschreiben wollen. Lesen Sie hierzu meinen Kommentar. Am 18. Oktober 2015 hat die SVP bei den eidgenössischen Wahlen landesweit den höchsten Stimmen-Anteil ihrer Geschichte erreicht, nämlich 29,4 Prozent. Die SP als zweitstärkste Partei kam auf 18,8 Prozent, die Grünen auf 7,1 Prozent und die Grünliberalen auf 4,6 Prozent. Doch seither hat sich die politische Grosswetterlage dramatisch verändert. Ich behaupte: Die Schweiz hat sich in den letzten sechs Jahren politisch mehr verändert, als in den 150 Jahren davor. Das Parlament war noch nie so links. Bürgerliche Mehrheiten sind immer seltener und müssen hart erkämpft werden. Auch in der Bevölkerung ist der Linksrutsch offenkundig. Öko-sozialistische Anliegen werden zunehmend salonfähig und erreichen Mehrheiten oder verfehlen sie nur noch ganz knapp. Die Städter füllen ihre Stimmzettel fleissig aus, diejenigen auf dem Land bleiben der Urne fern. Wie konnte es soweit kommen? Mittlerweile ist es sogar verboten, eine andere Meinung zu haben. Facebook und andere soziale Medien sperren Beiträge, die z.B. die Klima-Hysterie in Frage stellen. Heute bestimmen immer mehr selbstgefällige Politiker vom rot-grünen Lager, wie Sie leben müssen, wie Sie heizen dürfen, was Sie essen sollen und wie Sie reisen sollen. Was qualifiziert diese Leute eigentlich dazu, Ihnen in fast allen Bereichen vorzuschreiben, wie Sie leben müssen? Und uns damit Stück für Stück unserer Freiheit wegzunehmen? Eigentlich gar nichts! Die Besserwisser vom rot-grünen Lager kommen direkt von der Schulbank, haben keine berufliche Erfahrung – schon gar nicht in der Privatwirtschaft. Die Ideologen wissen vor allem Eines: Wie sie uns, die anders denken, anders arbeiten und anders leben, umerziehen können. Wenn es freiwillig nicht funktioniert, dann machen sie es durch Verbote, bürokratische Vorschriften, neue Gesetze, Bevormundung und Umverteilungs-Übungen, die wir bezahlen müssen! Als Beispiel werden Sie es schon bald bei der Abstimmung vom 13. Juni über das neue CO2-Gesetz sehen, also das Gesetz zur sinnlosen Verteuerung von Benzin, Heizöl und Reisen, ohne dass das dem Klima auch nur das geringste nützen würde. Ein weiteres Beispiel sind die Trinkwasser- und die Pestizid-Initiative, die unseren Bauern 10 Prozent weniger Produktion erlauben – dafür müssen wir dann mehr Nahrungsmittel aus der ganzen Welt importieren. Und das soll der Umwelt und dem Klima nützen. Unglaublich und natürlich typisch für die Logik der Weltverbesserer und verbohrten Theoretiker!
Mit freundlichen Grüssen aus den Sümpfen von Bern Thomas Matter |