Liebe Leserinnen und Leser Ein langjähriger Staatsbeamter verkündet als CEO der Bankier-Vereinigung die Ja-Parole für das unmögliche CO2-Gesetz. Den hochbezahlten Bank-Managern und ihren Funktionären ist offenbar die massive Verteuerung für mittlere und kleine Einkommen nicht so wichtig. Lesen Sie hierzu meinen Kommentar: Jörg Gasser hat lange in der Diplomatie und in der Bundesverwaltung gearbeitet. 2019 wurde er Geschäftsführer der Schweizerischen Bankiervereinigung – SwissBanking. Jetzt hat er an einer Medienkonferenz verkündet, sein Verband sei für das CO2-Gesetz, über das wir am 13. Juni abstimmen. Zusammen mit der ebenfalls ehemaligen Bundesbeamtin Monika Rühl von Economiesuisse verkündet Herr Gasser im Namen der Schweizer Banken: «Das CO2-Gesetz wird die Schweiz etwas kosten – aber es wird uns noch mehr einbringen.» Jörg Gasser streut sich kübelweise Asche auf das Haupt - die Wirtschaft sei sich ihrer klimapolitischen Verantwortung relativ spät bewusst geworden. Jetzt aber sei sie sicher, dass das CO2-Gesetz Wohlstand und sichere Arbeitsplätze fördert. Da frage ich mich: Was hat das Gesetz mit den Interessen des Schweizer Finanzplatzes zu tun? Und vor allem: Was ist mit den Interessen der Bankkunden? Wäre es nicht klüger, die Banken würden auf einem immer kleineren Finanzplatz Schweiz für sichere Arbeitsplätze sorgen, anstatt zu denken, das CO2-Umverteilungs-Gesetz schaffe Arbeitsplätze? Es ist völlig unbestritten, dass das CO2-Gesetz dem Erdklima absolut nichts bringt. Gewisse Bank-Manager bedienen sich zum Teil schamlos am Besitz der Aktionäre für ihre überrissenen Gehälter und Boni. Ich nenne sie darum Manager-Sozialisten! Sie bedienen sich an einer Kasse, die nicht ihnen gehört! Wie das eben Sozialisten so machen. Jetzt sagen sie den kleinen Konsumenten, den Bankkunden und Mitbürgern sie sollen sich nicht querstellen, nur weil sich wegen dem CO2-Gesetz Benzin, Heizöl, das Fliegen, die Miete und das Eigenheim verteuert. Ist doch nicht schlimm, wenn wegen einem CO2-Gesetz die Produkte teurer werden, weil die Produzenten die steigenden Kosten der Herstellung und des Transports natürlich an die Konsumenten abwälzen. Es ist geschmacklos, wenn die Grossverdiener in der Bankier-Vereinigung den mittleren und kleineren Einkommen mit einem staatlich umverteilenden CO2-Gesetz immer noch mehr Geld aus der Tasche nehmen. Besonders befremdlich ist die Ja-Parole der Bankier-Vereinigung wenn man sieht, was für Milliarden-Abschreiber und Bussen unsere Bank-Manager immer wieder vornehmen müssen. Mit diesen Milliarden hätte man einiges für die Umwelt tun können. Und zwar auf einem erfolgreichen privatwirtschaftlichen Weg, nicht durch Ökosozialismus à la CO2-Gesetz.
Mit freundlichen Grüssen aus den Sümpfen von Bern Thomas Matter |