Tamedia Abstimmungsumfrage Agrar-Vorlagen: Knappe Mehrheiten für Trinkwasser- und Pestizidinitiative Freitag, 30. April 2021 - 06:03
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Agrar-Vorlagen: Knappe Mehrheiten für Trinkwasser- und Pestizidinitiative
Die Trinkwasser-Initiative und das Pestizidverbot finden sieben Wochen vor der
Abstimmung Zustimmungen von 54 respektive 53 Prozent. Die erste Welle der
Abstimmungsumfrage von 20 Minuten und Tamedia zeigt weiter, dass das
Covid-19-Gesetz und das Anti-Terror-Gesetz deutliche Mehrheiten finden. Das
CO2-Gesetz wird derzeit von 54 Prozent der Befragten befürwortet.
Zürich, 30. April 2021 - 20 Minuten und Tamedia haben auf ihren Newsportalen
die erste Welle der titelübergreifenden Umfrage im Vorfeld der eidgenössischen
Abstimmungen vom 13. Juni 2021 durchgeführt. 18'271 Personen aus der ganzen
Schweiz haben am 26. und 27. April online an der Umfrage teilgenommen. Der
Fehlerbereich liegt bei 1,2 Prozentpunkten.
â??Trinkwasser-Initiative: Mehrheit ist dafür
Gemäss der ersten Umfragewelle spricht sich derzeit eine Mehrheit der
Befragten für die Trinkwasser-Initiative aus. 54 Prozent würden der Vorlage
zustimmen, 43 Prozent hätten sie Stand heute abgelehnt. Es ist eine starke
Polarisierung nach Parteien auszumachen: Linke Wählerinnen und Wähler sind
für die Vorlage, Unterstützerinnen und Unterstützer von SVP, FDP und Mitte
sprechen sich dagegen aus. Erwartungsgemäss ist die Unterstützung bei den
Grünen am stärksten (89 Prozent). Das trifft auch für die Stadtbewohnerinnen
und Stadtbewohner zu (68 Prozent Ja). Die Zustimmung zur Initiative steigt mit
zunehmendem Alter und die Vorlage findet bei Frauen etwas höheren Zuspruch.
Die überzeugendsten Argumente für Befürworterinnen und Befürworter sind,
dass über eine Million Menschen Trinkwasser konsumieren, welches mit Pestiziden
aus der Landwirtschaft belastet sei und dass es nicht sein dürfe, dass eine
schädliche Landwirtschaft mit Milliarden von Steuergeldern subventioniert
werde. Die Gegnerinnen und Gegner begründen ihre Haltung insbesondere mit der
Meinung, dass die Initiative die Landwirtschaft schwächen würde, weil sie
weniger Lebensmittel produzieren könnte.
Knappe Mehrheit für Pestizidverbot
Die Initiative «Für eine Schweiz ohne Pestizide» findet eine knappe
Mehrheit: 53 Prozent sprechen sich für und 43 Prozent gegen die Vorlage aus.
Es zeigt sich ein fast deckungsgleiches Konfliktmuster wie bei der
Trinkwasserinitiative: Zustimmung findet die Vorlage vor allem im linken Lager
(70 bis 89 Prozent). Bei der Mitte und der SVP finden sich keine Mehrheiten, was
auch für die SVP gilt. Auch diese Initiative unterstützen Frauen und
Städterinnen und Städter eher und die Zustimmung steigt mit zunehmendem Alter.
Es gibt je ein Hauptargument: Die Befürworterinnen und Befürworter
überzeugt, dass Pestizide eine Gefahr für die Gesundheit seien, weil es einen
Zusammenhang zwischen Pestiziden und bestimmten Krebsarten oder der Abnahme von
Fruchtbarkeit gebe. Die Gegnerinnen und Gegner sind der Meinung, dass die
Initiative eine Gefahr für die Versorgungssicherheit darstelle.
Grosse Unterstützung für das Covid-19-Gesetz
Das Covid-19-Gesetz wollen aktuell 66 Prozent der Befragten annehmen. 27
Prozent wollen Nein einlegen, sieben Prozent haben sich noch nicht festgelegt.
Die Vorlage geniesst über alle Parteien hinweg eine hohe Zustimmung, einzig
Wählerinnen und Wähler der SVP sind dagegen (37 Prozent Ja).
Ein Argument wird von den Befürworterinnen und Befürwortern ausserordentlich
stark betont: Das Gesetz sei nötig, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie
abzufedern. Die Gegnerinnen und Gegner geben hauptsächlich an, dass das Gesetz
die Macht von Bundesrat und Verwaltung stärke und Ungeimpfte diskriminiere.
CO2-Gesetz findet eine Mehrheit
Derzeit sprechen sich 54 Prozent für und 43 Prozent gegen die Vorlage aus.
Auch diese Vorlage teilt Befürworterinnen und Befürworter und Gegnerinnen und
Gegner in klare Lager: Sympathisantinnen und Sympathisanten der SVP und FDP
sprechen sich gegen und Wählerinnen und Wähler der Grünen, SP sowie GLP für
das Gesetz aus.
Die Vorlage weist einen deutlichen Stadt-Land-Graben auf: Städterinnen und
Städter sprechen sich für das Gesetz aus. Bewohnerinnen und Bewohner auf dem
Land sind gegen die Vorlage (65 Prozent vs. 47 Prozent Ja). Befürworterinnen
und Befürworter betonen, dass das Gesetz eine lenkende Wirkunge habe, welche
klimafreundliches Verhalten belohne, da mehr zahle, wer mehr CO2 verursache.
Gegnerinnen und Gegner finden, dass das Klimaproblem nicht über Steuern und
Abgaben gelöst werde, sondern über Innovation.
Klare Mehrheit für Gesetz über polizeiliche Massnahmen gegen den Terrorismus
Laut der ersten Welle wird da sGesetz über polizeiliche Massnahmen gegen den
Terrorismus deutlich angenommen: 68 Prozent sprechen sich für die Vorlage aus,
24 Prozent sind dagegen. Acht Prozent haben sich noch nicht festgelegt.
Die Gegnerinnen und Gegner sind der Meinung, dass das Gesetz Willkür Tür und
Tor öffne und dass unbescholtene Bürger unter falschen Verdacht geraten
könnten. Auf der anderen Seite sind die Befürworterinnen und Befürworter der
Überzeugung, dass die Polizei heute zu wenig Möglichkeiten habe, um präventiv
gegen potentielle Terroristen vorzugehen.
Umfassende Umfragen
Die 20 Minuten-/Tamedia-Abstimmungsumfragen werden in Zusammenarbeit mit LeeWas
durchgeführt. Sie modellieren die Umfragedaten nach demografischen,
geografischen und politischen Variablen, sodass die Stichprobe der Struktur der
Stimmbevölkerung entspricht. Die Resultate werden jeweils umgehend ausgewertet,
damit die Tageszeitungen und Newsplattformen von 20 Minuten und Tamedia
schweizweit rasch und fundiert darüber berichten können. Weitere Informationen
und der detaillierte Bericht zur Umfrage sind unter tamedia.ch/umfragen
(https://www.tamedia.ch/de/unternehmen/umfragen) abrufbar.
Beteiligte Medien
Deutschschweiz: 20 Minuten, BZ Berner Zeitung, Der Bund, Tages-Anzeiger, Basler
Zeitung, SonntagsZeitung und ZRZ Zürcher Regionalzeitungen;
Romandie: 20 minutes, 24 heures, Tribune de Genève, lematin.ch und Le Matin
Dimanche;
Tessin: 20 minuti
â??Kontakt
Eliane Loum, Leiterin Kommunikation 20 Minuten
+41 44 248 41 34, mailto:eliane.loum@20minuten.ch
Über 20 Minuten
Ende 1999 für eine junge und urbane Zielgruppe der Region Zürich lanciert,
hat sich die Pendlerzeitung 20 Minuten zum reichweitenstärksten Schweizer
Medientitel mit Präsenz in der Deutschschweiz, der Westschweiz und im Tessin
entwickelt. In acht gedruckten Lokalausgaben fünfmal die Woche und digital rund
um die Uhr informiert und unterhält 20 Minuten in drei Sprachen mit Geschichten
aus Politik, Wirtschaft, Sport und Unterhaltung. Auf den digitalen Kanälen
bietet 20 Minuten auch Bewegtbild, Audio-Formate, Radio und weitere
zukunftsweisende Technologien. 20 Minuten ist ein Teil der TX Group und umfasst
20 Minuten, 20 minutes und 20 minuti, 20 Minuten Radio, lematin.ch, Encore und
die Beteiligungen im Ausland (L'essentiel in Luxemburg, Heute in Österreich
und BT in Dänemark).
www.20minuten.ch (http://www.20minuten.ch)
Über Tamedia
Tamedia geht auf den 1893 gegründeten Tages-Anzeiger zurück. Heute ist das
nationale Medienhaus in der Deutschschweiz und der Romandie aktiv und umfasst
das führende Redaktionsnetzwerk. Die Tages- und Wochenzeitungen, Zeitschriften
und Newsplattformen von Tamedia sind lokal verankert und international vernetzt.
Sie schaffen Öffentlichkeit und bieten Orientierung sowie Unterhaltung. Zu den
namhaften Medienmarken von Tamedia zählen unter anderem 24 heures, Basler
Zeitung, Bilan, BZ Berner Zeitung, Das Magazin, Der Bund, Finanz und Wirtschaft,
Le Matin Dimanche, Schweizer Familie, SonntagsZeitung, Tages-Anzeiger, Tribune
de Genève sowie die Zürcher Regionalzeitungen. Darüber hinaus gehören die
drei grössten Zeitungsdruckereien der Schweiz zum Portfolio. Tamedia ist ein
Unternehmen der TX Group. www.tamedia.ch (http://www.tamedia.ch)
* Medienmitteilung (PDF): http://e1.marco.ch/publish/tamedia/33_12832/20210430_MM_Tamedia_Abstimmungsumfrage_1.Welle_DE.pdf
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