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Globale Umfrage von Zurich zeigt optimistische Stimmung unter kleinen und mittleren Unternehmen Dienstag, 08. Oktober 2013 - 13:00

Globale Umfrage von Zurich zeigt optimistische Stimmung unter kleinen und mittleren Unternehmen

Eine Untersuchung von Zurich befasst sich mit den Herausforderungen und Ambitionen kleiner und mittlerer Unternehmen (KMUs) wltweit. Die KMUs zeigen sich widerstandsfähig und flexibel – trotz starker Konkurrenz und verhaltener Konsumnachfrage werden neue Kundengruppen anvisiert und neue Märkte erobert.

Zürich, 8. Oktober 2013 – Hoher Wettbewerbsdruck und geringe Verbrauchernachfrage sind derzeit die beiden grössten Risiken für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs), ergab eine Umfrage der Zurich Insurance Group (Zurich). Trotz dieser Herausforderungen streben die KMUs weiterhin nach Wachstum, indem sie neue Kundensegmente über traditionelle und neue Vertriebskanäle anvisierenn und zudemin internationale Märkte expandieren.

Zurich hat diese Untersuchung in Auftrag gegeben, um Herausforderungen, Risiken und Chancen von rund 3’300 KMUs in Australien, Brasilien, Deutschland, Indonesien, Irland, Italien, Mexiko, Portugal, Spanien, der Schweiz, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) (durchgeführt von GfK) und Grossbritannien (Umfrage durch YouGov) näher zu betrachten.

Mike Kerner, CEO General Insurance, meint dazu: «Es hat unsere Sichtweise bestätigt, dass 84 Prozent der KMUs weltweit die Entwicklung ihres Geschäfts optimistisch sehen uns sich trotz wirtschaftlicher Turbulenzen widerstandsfähig zeigen. Wir blicken auf eine langjährige Erfolgsbilanz bei der Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen beim Schutz vor verschiedenen Risiken zurück – diese Risiken reichen von traditionellen Gefahren wie Diebstahl, Feuer, Motorfahrzeugschäden oder Mitarbeiterthemen bis hin zu neuen auftretenden Risiken wie Unterbrechungen der Versorgungskette, Berufshaftpflicht oder technische Verwundbarkeit. Diese Risiken zu verstehen hilft uns, die Unternehmen mit unserer globalen Expertise und unserem lokalen Wissen noch besser zu unterstützen.»


Expansion in heimischen und neuen Märkten
Neue Kunden zu gewinnen wird als ausgesprochen wichtig angesehen, wobei die meisten KMUs in den vergangenen zwölf Monaten entsprechende Anstrengungen in nationalen (23 Prozent) und internationalen Märkten (13 Prozent) unternommen haben. Auch für das kommende Jahr wird hier das grösste Wachstumspotenzial gesehen (33 Prozent bzw. 14 Prozent). Taktisch planen die KMUs zur Neukundengewinnung eine Diversifizierung ihrer Produkte oder Dienstleistungen (18 Prozent im vergangenen Zeitraum und 19 Prozent in der Zukunft).

In den Vereinigten Arabischen Emiraten haben etwa 26 Prozent, in der Schweiz, in Spanien, Irland, Australien und Mexiko etwa 15 Prozent der KMUs ihre internationale Expansion durch die Aufnahme einer Exporttätigkeit bereits bewältigt. Im Hinblick auf eine Fortsetzung dieser Entwicklung zeigen sich die Unternehmen in diesen Ländern recht optimistisch.


Unterschiedliche Ansätze bei der Preisbildung und Anpassung von Vergütungen

Angesichts des aktuellen wirtschaftlichen Umfelds senkten spanische, portugiesische, italienische und irische KMUs ihre Preise am stärksten (um 25 Prozent, 20 Prozent, 24 Prozent bzw. 15 Prozent), während sie gleichzeitig die Gehälter ihrer Mitarbeitenden am wenigsten erhöhten (4 Prozent, 6 Prozent, 4 Prozent und 3 Prozent). Dies spiegelt die wirtschaftlichen Herausforderungen wider, mit denen sich diese Mitglieder der Eurozone derzeit konfrontiert sehen. In anderen europäischen Ländern unterstützten die KMUs den Gehaltsanstieg hingegen stärker: So erhöhten in der Schweiz 24 Prozent der KMU die Löhne, in Deutschland 14 Prozent und in Grossbritannien 20 Prozent , während Preissenkungen gleichzeitig geringer ausfielen. Der gleiche Trend, also steigende Gehälter und Zurückhaltung bei den Preiserhöhungen, wurde in den aufstrebenden Märkten beobachtet: In Brasilien waren es 41 Prozent gegenüber 15 Prozent, in Indonesien 16 Prozent gegenüber 5 Prozent und in Mexiko 17 Prozent gegenüber 12 Prozent.


Grösste Risiken: Konkurrenz, mangelnde Kundennachfrage und Diebstahl
Über ein Drittel (36 Prozent) der befragten KMU-Führungskräfte nannten Konkurrenz und Preisunterbietung als wesentliche Risiken für ihr Geschäft, während für ein Viertel von ihnen (24 Prozent) eine rückläufige Kundennachfrage die grösste Problematik darstellte. Dieszeigt sich vor allem in Spanien (43 Prozent), Italien (35 Prozent), Portugal (32 Prozent) und Grossbritannien (34 Prozent), weniger dagegen in Indonesien (11 Prozent), Deutschland und den VAE (beide 14 Prozent).

Das Diebstahlrisiko wurde in allen Regionen aktuell als eines der grössten Risiken klassifiziert (19 Prozent), während das Brandrisiko nur die KMUs in Brasilien ernsthaft beschäftigt (20 Prozent).

Online-Betrug, Computer-Hacking und sonstige Cyber-Kriminalität wurden überraschenderweise nicht als Spitzenrisiken kategorisiert, nur in Grossbritannien sind 9 Prozent besorgt deswegen. Dies wird sich jedoch mit grosser Wahrscheinlichkeit bereits bald ändern, da 16 Prozent der KMUs Chancen im Internethandel und anderen innovativen Absatzkanälen sehen und 13 Prozent den Einsatz neuer Technologien (z.B. Mobile- und Tablet-Computing) in den nächsten zwölf Monaten planen.


Qualifizierte Mitarbeitende sind der Schlüssel zum Wachstum
Während 26 Prozent der KMUs Investitionen zur Steigerung ihrer operativen Effizienz planen, rangieren Massnahmen zur Verbesserung der Qualität des Personals unter den ersten fünf Prioritäten. Global befürworten mehr als 14 Prozent der KMUs Investitionen in ihr Personal, wobei die Schweiz (27 Prozent), Mexiko (22 Prozent), Brasilien (20 Prozent) und Portugal (20 Prozent) die Liste der befragten Länder anführen.

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Zurich Insurance Group (Zurich) ist ein führender Mehrspartenversicherer mit einem globalen Netzwerk von Tochtergesellschaften und Filialen in Europa, Nordamerika, Lateinamerika, im asiatisch-pazifischen Raum, im Nahen Osten sowie in weiteren Märkten. Zurich bietet eine umfassende Palette von Schaden- und Lebensversicherungsprodukten und -dienstleistungen für Einzelpersonen, kleine, mittlere und grosse Unternehmen sowie multinationale Konzerne. Das Unternehmen beschäftigt rund 60´000 Mitarbeitende, die Dienstleistungen in mehr als 170 Ländern erbringen. Die Gruppe, vormals bekannt als Zurich Financial Services Group, hat ihren Hauptsitz in Zürich, Schweiz, wo sie 1872 gegründet wurde. Die Holdinggesellschaft, die Zurich Insurance Group AG (ZURN), ist an der SIX Swiss Exchange kotiert und verfügt über ein Level I American Depositary Receipt Programm (ZURVY), das ausserbörslich an der OTCQX gehandelt wird. Weitere Informationen über Zurich sind verfügbar unter www.zurich.com.

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