Im September erhielt der seit Monaten anhaltende Aufwärtstrend an den Börsen einen Dämpfer. Zu Beginn enttäuschten die US-Arbeitsmarktdaten, während im weiteren Monatsverlauf hauptsächlich negative Nachrichten aus China die Volatilität ansteigen liessen. Für Nervosität sorgte auch FED-Chef Jerome Powell mit der Aussage, die Inflation bleibe in den kommenden Monaten wahrscheinlich höher als erwartet. Aufgrund guter Konjunkturdaten, explodierender Energiepreise und fehlender Anzeichen für eine Entspannung an der Inflationsfront steigen die langfristigen Zinsen an. Insbesondere den teuren Momentum-Aktien scheint der Schnauf auszugehen. Die Notenbanker könnten in den nächsten Monaten unter Druck kommen, die Geldschleusen schneller zu schliessen. Sollte der Nachschub an billigem Geld fehlen, dürfte der Börsenmotor ins Stottern geraten. |