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Raiffeisen Transaktionspreisindex: Rekordanstieg bei den Einfamilienhauspreisen Mittwoch, 06. Oktober 2021 - 07:31

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Raiffeisen Transaktionspreisindex: Rekordanstieg bei den Einfamilienhauspreisen

  • Preise für Einfamilienhäuser sind im dritten Quartal 2021 um 4,4 Prozent gestiegen.
  • Stockwerkeigentumswohnungen kosteten zwei Prozent mehr als im Vorquartal.
  • Die stärksten Preisanstiege in den letzten vier Quartalen verzeichneten Einfamilienhäuser in der Südschweiz und in der Region Bern.
  • Eigentumswohnungen legten in der Region Genfersee in den letzten vier Quartalen besonders stark zu.

St. Gallen, 6. Oktober 2021. Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum sind im dritten Quartal 2021 erneut stark gestiegen. Für Einfamilienhäuser (EFH) musste 4,4 Prozent mehr bezahlt werden als im Vorquartal. Die Stockwerkeigentumspreise legten mit zwei Prozent etwas weniger stark zu. Verglichen mit dem dritten Quartal 2020 kosten Einfamilienhäuser heute 9,7 Prozent mehr. Stockwerkeigentum (STWE) wird 7,9 Prozent teurer gehandelt als vor einem Jahr. «Die Preisdynamik am Markt für selbstgenutztes Wohneigentum hat sich damit nochmals akzentuiert. Die Preise steigen in allen Regionen und allen Segmenten deutlich. Besonders stark ist das Preiswachstum bei Einfamilienhäusern in Tourismusregionen. Sie erfreuen sich in Zeiten von Home Office besonders grosser Beliebtheit», erklärt Martin Neff, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz.

Im Vorjahresvergleich verzeichneten Einfamilienhäuser in der Region Südschweiz (+11,7%) und der Region Bern (+11,1%) die grössten Preisanstiege. Etwas weniger stark stiegen die Preise hingegen in den Regionen Nordwestschweiz (+6,4%) und in der Ostschweiz (+7,4%). Beim Stockwerkeigentum sind die Preise in der Region Genfersee (+12,3%) am stärksten gestiegen. Die Ostschweiz verzeichnete die geringsten Preisanstiege im Vorjahresvergleich (+2,0%).

Die Aufschlüsselung der Preisentwicklung auf Gemeindetypen zeigt, dass die Hauspreise in den touristischen Gemeinden innerhalb eines Jahres deutlich stärker (+18,3%) als in anderen Gemeindetypen gestiegen sind. Im Segment der Eigentumswohnungen wurden die stärksten Preisanstiege (+12,9%) ebenfalls in den touristischen Gemeinden erzielt. Mit Anstiegen von rund neun Prozent legten die Stockwerkeigentumspreise in den Zentren und den urbanen Gemeinden ebenfalls stark zu.

Der Raiffeisen Transaktionspreisindex erscheint vierteljährlich jeweils zu Beginn eines neuen Quartals. Er misst basierend auf Handänderungsdaten von Raiffeisen und des Swiss Real Estate Datapools (SRED) die Preisentwicklung von selbstgenutztem Wohneigentum in der Schweiz. Weitere Infos zum Schweizer Immobilienmarkt auf www.raiffeisencasa.ch

Auskünfte:

Medienstelle Raiffeisen Schweiz
071 225 84 84, medien@raiffeisen.ch 

Martin Neff, Chefökonom Raiffeisen Schweiz
044 226 74 58, martin.neff@raiffeisen.ch 


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Die Raiffeisen Gruppe ist die führende Schweizer Retailbank. Die dritte Kraft im Schweizer Bankenmarkt zählt rund 1,95 Millionen Genossenschafterinnen und Genossenschafter sowie 3,6 Millionen Kundinnen und Kunden. Die Raiffeisen Gruppe ist an 823 Standorten in der ganzen Schweiz präsent. Die 219 rechtlich autonomen und genossenschaftlich organisierten Raiffeisenbanken sind in der Raiffeisen Schweiz Genossenschaft zusammengeschlossen. Diese hat die strategische Führungsfunktion der gesamten Raiffeisen Gruppe inne. Mit Gruppengesellschaften, Kooperationen und Beteiligungen bietet Raiffeisen Privatpersonen und Unternehmen ein umfassendes Produkt- und Dienstleistungsangebot an. Die Raiffeisen Gruppe verwaltete per 30.06.2021 Kundenvermögen in der Höhe von 236 Milliarden Franken und Kundenausleihungen von rund 203 Milliarden Franken. Der Marktanteil im Hypothekargeschäft beträgt 17,5 Prozent. Die Bilanzsumme beläuft sich auf 281 Milliarden Franken.

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