Nach dem schwachen Vormonat herrschte in den ersten Oktobertagen weiterhin Nervosität. Gründe dafür waren unter anderem die anziehende Teuerung, die Verlangsamung der Wirtschaftsdynamik und Lieferengpässe. Diese Stimmungsdämpfer rückten jedoch schon bald in den Hintergrund. Insbesondere das Quartalsreporting der US-Firmen verlieh den Aktien wieder Rückenwind. Die anhaltende Knappheit von Ressourcen hat einen bremsenden Effekt auf die wirtschaftliche Entwicklung. In vielen Sektoren wird händeringend nach Arbeitskräften gesucht. Deshalb müssen Firmen vermehrt monetäre Anreize schaffen, was zu steigenden Lohnkosten führt. Im November dürften die Inflationsdaten und die Zinsentwicklung wieder in den Fokus der Märkte rücken. |