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Raiffeisen Transaktionspreisindex: Eigenheimpreise steigen weiterhin dynamisch Mittwoch, 05. Januar 2022 - 16:06

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Raiffeisen Transaktionspreisindex: Eigenheimpreise steigen weiterhin dynamisch

  • Die Preise für Einfamilienhäuser sind im vierten Quartal 2021 um 1,6 Prozent gestiegen.
  • Stockwerkeigentumswohnungen kosteten 1,8 Prozent mehr als im Vorquartal.
  • Die stärksten Preisanstiege innert einem Jahr verzeichneten Einfamilienhäuser in der Ostschweiz.
  • Die Preise für Einfamilienhäuser und Stockwerkeigentum legten in den letzten vier Quartalen in touristischen Regionen am stärksten zu.

St.Gallen, 5. Januar 2022. Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum sind im vierten Quartal 2021 erneut gestiegen. Für Einfamilienhäuser (EFH) musste 1,6 Prozent mehr bezahlt werden als im Vorquartal. Die Stockwerkeigentumspreise legten mit 1,8 Prozent noch etwas stärker zu. Verglichen mit dem vierten Quartal 2020 kosten Einfamilienhäuser heute 10,3 Prozent mehr. Stockwerkeigentum (STWE) wird 7,2 Prozent teurer gehandelt als vor einem Jahr. «Die Preisdynamik am Markt für selbstgenutztes Wohneigentum bleibt damit hoch. Die Preise steigen im ganzen Land und in allen Gemeindetypen. Sowohl beim Stockwerkeigentum als auch bei Einfamilienhäusern ist die Preisentwicklung derzeit in touristischen Regionen am stärksten», erklärt Martin Neff, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz.

Im Vorjahresvergleich verzeichneten Einfamilienhäuser in der Region Ostschweiz (+13,3%) und der Region Innerschweiz (+11%) die grössten Preisanstiege. Etwas weniger stark stiegen die Preise hingegen in den Regionen Bern  (+5,5%) und in der Region Genfersee (+5,8%). Beim Stockwerkeigentum sind die Preise in der Region Südschweiz (+9,4%) am stärksten gestiegen. Die Westschweiz verzeichnete die geringsten Preisanstiege im Vorjahresvergleich (+5,8%).

Die Aufschlüsselung der Preisentwicklung auf Gemeindetypen zeigt, dass die Hauspreise in den touristischen Gemeinden innerhalb eines Jahres deutlich stärker (+13,6%) als in anderen Gemeindetypen gestiegen sind. Im Segment der Eigentumswohnungen verzeichneten ebenfalls  touristische Gemeinden die stärksten Preisanstiege (+12,3%). Mit einem Anstieg von neun Prozent legten die Stockwerkeigentumspreise aber auch in den Zentren stark zu.

Der Raiffeisen Transaktionspreisindex erscheint vierteljährlich jeweils zu Beginn eines neuen Quartals. Er misst, basierend auf Handänderungsdaten von Raiffeisen und des Swiss Real Estate Datapools (SRED), die Preisentwicklung von selbstgenutztem Wohneigentum in der Schweiz. Weitere Infos zum Schweizer Immobilienmarkt auf www.raiffeisencasa.ch

Auskünfte:
Medienstelle Raiffeisen Schweiz
071 225 84 84, medien@raiffeisen.ch 

Martin Neff, Chefökonom Raiffeisen Schweiz
044 226 74 58, martin.neff@raiffeisen.ch

Raiffeisen: drittgrösste Bankengruppe in der Schweiz
Die Raiffeisen Gruppe ist die führende Schweizer Retailbank. Die dritte Kraft im Schweizer Bankenmarkt zählt rund 1,95 Millionen Genossenschafterinnen und Genossenschafter sowie 3,6 Millionen Kundinnen und Kunden. Die Raiffeisen Gruppe ist an 823 Standorten in der ganzen Schweiz präsent. Die 219 rechtlich autonomen und genossenschaftlich organisierten Raiffeisenbanken sind in der Raiffeisen Schweiz Genossenschaft zusammengeschlossen. Diese hat die strategische Führungsfunktion der gesamten Raiffeisen Gruppe inne. Mit Gruppengesellschaften, Kooperationen und Beteiligungen bietet Raiffeisen Privatpersonen und Unternehmen ein umfassendes Produkt- und Dienstleistungsangebot an. Die Raiffeisen Gruppe verwaltete per 30.06.2021 Kundenvermögen in der Höhe von 236 Milliarden Franken und Kundenausleihungen von rund 203 Milliarden Franken. Der Marktanteil im Hypothekargeschäft beträgt 17,5 Prozent. Die Bilanzsumme beläuft sich auf 281 Milliarden Franken.

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