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Raiffeisen Transaktionspreisindex: Schweizer Eigenheimmarkt gerät weiterhin nicht aus dem Tritt Mittwoch, 12. April 2023 - 07:36

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Raiffeisen Transaktionspreisindex: Schweizer Eigenheimmarkt gerät weiterhin nicht aus dem Tritt

  • Preise für Einfamilienhäuser sind im ersten Quartal 2023 um 0,3 Prozent gesunken
  • Stockwerkeigentumswohnungen kosteten 2,4 Prozent mehr als im Vorquartal
  • Stärkste Preisanstiege innert einem Jahr bei Einfamilienhäusern in der Innerschweiz und der Ostschweiz
  • Preise für Stockwerkeigentum legten in den letzten vier Quartalen um den Genfersee am stärksten zu

St.Gallen, 11. April 2023. Der Markt für selbstgenutztes Wohneigentum präsentiert sich trotz anhaltend höherem Zinsniveau auch im ersten Quartal 2023 robust. Für Stockwerkeigentum musste 2,4 Prozent mehr bezahlt werden als im Vorquartal. Die Einfamilienhauspreise sanken mit einem Rückgang von 0,3 Prozent nur leicht. Verglichen mit dem ersten Quartal 2022 kosten Einfamilienhäuser damit heute 6,1 Prozent, Stockwerkeigentum 7,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. «Das höhere Hypothekarzinsniveau bringt den Schweizer Eigenheimmarkt weiterhin nicht aus dem Tritt. Bei den aktuelle herrschenden Zinserwartungen ist nun jedoch mit einer Abschwächung der Preisdynamik beim selbstgenutzten Wohneigentum zu rechnen. Preiseinbrüche, wie sie teilweise im Ausland zu beobachten sind, bleiben jedoch unwahrscheinlich, zu knapp ist hierzulande das Angebot», erklärt Francis Schwartz, Ökonom bei Raiffeisen Schweiz.

Hohe Preisdynamik bei Einfamilienhäusern in der Innerschweiz und der Ostschweiz
Im Vorjahresvergleich verzeichneten Einfamilienhäuser in der Innerschweiz (+14,7%) und der Ostschweiz (+14,1%) die grössten Preisanstiege. Weniger stark gingen die Preise hingegen in Zürich (+2,1%) und der Südschweiz (+3,1%) nach oben. Beim Stockwerkeigentum haben die Preise in der Region Genfersee (+8,7%) am stärksten zugelegt. Die Westschweiz verzeichnete die geringsten Preisanstiege im Vorjahresvergleich (+4,7%).

Eigentum in Zentren und urbanen Gemeinden besonders gefragt
Die Aufschlüsselung der Preisentwicklung auf Gemeindetypen zeigt, dass die Hauspreise in den urbanen Gemeinden innerhalb eines Jahres mit 7,5 Prozent stärker als in anderen Gemeindetypen gestiegen sind. Im Segment der Eigentumswohnungen verzeichneten dagegen Zentrumsgemeinden die stärksten Preisanstiege (+8,5%). Mit einem Anstieg von 5,0 Prozent legten die Stockwerkeigentumspreise in touristischen Gemeinden am wenigsten stark zu.

Raiffeisen Transaktionspreisindex
Der Raiffeisen Transaktionspreisindex erscheint vierteljährlich jeweils zu Beginn eines neuen Quartals. Er misst, basierend auf Handänderungsdaten von Raiffeisen und des Swiss Real Estate Datapools (SRED), die Preisentwicklung von selbstgenutztem Wohneigentum in der Schweiz. Weitere Infos zum Schweizer Immobilienmarkt sind auf www.raiffeisencasa.ch erhältlich.

Auskünfte:
Medienstelle Raiffeisen Schweiz
071 225 84 84, medien@raiffeisen.ch

Raiffeisen: drittgrösste Bankengruppe in der Schweiz
Die Raiffeisen Gruppe ist die führende Schweizer Retailbank. Die dritte Kraft im Schweizer Bankenmarkt zählt über 2 Millionen Genossenschafterinnen und Genossenschafter sowie 3,64 Millionen Kundinnen und Kunden. Die Raiffeisen Gruppe ist an 803 Standorten in der ganzen Schweiz präsent. Die 220 rechtlich autonomen und genossenschaftlich organisierten Raiffeisenbanken sind Mitglieder der Raiffeisen Schweiz Genossenschaft. Die Raiffeisen Schweiz Genossenschaft hat die strategische Führungs- und Aufsichtsfunktion der gesamten Raiffeisen Gruppe inne. Mit Gruppengesellschaften, Kooperationen und Beteiligungen bietet die Raiffeisen Gruppe Privatpersonen und Unternehmen ein umfassendes Produkt- und Dienstleistungsangebot an. Die Raiffeisen Gruppe verwaltete per 31. Dezember 2022 Kundenvermögen in der Höhe von 242 Milliarden Franken und Kundenausleihungen von rund 215 Milliarden Franken. Der Marktanteil im Hypothekargeschäft beträgt 17,6 Prozent. Die Bilanzsumme beläuft sich auf 281 Milliarden Franken.

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