Publiziert in: Marktpuls, Unternehmen
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BEKB nimmt am US-Steuerprogramm teil Dienstag, 10. Dezember 2013 - 07:37

BEKB nimmt am US-Steuerprogramm teil

Die Berner Kantonalbank hat der FINMA mitgeteilt, dass sie am US-Steuerprogramm teilnehmen wird. Sie lässt sich in die Kategorie 2 einteilen. Dieser Entscheid erfolgte, obwohl ausländische Kunden nie zum Kerngeschäft gehörten. Die BEKB kommt damit auch einer an alle Schweizer Banken gerichteten Forderung der FINMA nach, am Programm teilzunehmen. Eine Nichtteilnahme schloss die Bank auf Grund ihrer Risikopolitik aus.

Ende August 2013 hat das Eidgenössische Finanzdepartement mit dem US-Justizdepartement eine gemeinsame Erklärung zur Bereinigung des Steuerstreits der Schweizer Banken mit den Vereinigten Staaten unterzeichnet. Damit können nicht in US-Steuerstrafverfahren verwickelte Schweizer Banken ihre Situation mit den amerikanischen Behörden regeln. Die BEKB hat der FINMA mitgeteilt, dass sie am US-Steuerprogramm teilnehmen wird. Sie lässt sich in die Kategorie 2 einteilen.

Die BEKB hält fest, dass ausländische Kunden nicht zum Kerngeschäft gehören. Die meisten sind Doppelbürger oder Auslandschweizer mit Bezug zu unserem Wirtschaftsraum. Die Bank hat nur wenige Kunden mit Domizil USA. Deren Vermögenswerte machen weniger als 0,2 Prozent der Kundenvermögen aus. Zudem hat sie weniger als 2 Prozent Kunden mit Domizil ausserhalb der EU. «Die BEKB hat das Geschäft mit US-Kunden nie gesucht und deshalb auch nicht gepflegt», sagt Hanspeter Rüfenacht, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Eine Nichtteilnahme am US-Steuerprogramm schloss die Bank auf Grund ihrer Risikopolitik aus.