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NATIONALRAT THOMAS MATTER SVP: In den Sümpfen von Bern - Episode 254 Donnerstag, 28. März 2024 - 09:25

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Französisches Windturbinen-Verbot

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Liebe Leserinnen und Leser

Frankreich verbietet per sofort den Bau von Windturbinen auf dem Festland und setzt dafür auf Kernkraftwerke. Die Schweiz verbietet Kernkraftwerke und setzt dafür auf Windturbinen. Lesen Sie dazu meinen Kommentar.
 
«Nein, ich finde Windturbinen nicht schön.» Das bekennt Bundesrat und
Energieminister Albert Rösti. Ich teile seine Meinung voll und ganz und spreche sie auch noch deutsch und deutlich aus: Windturbinen sind hässlich, verschandeln
unsere herrliche Landschaft, liefern wenig und unsicheren Strom und sind obendrein gefährlich für Mensch und Tier. Am besten verhindern wir die scheusslichen
Windräder mit einem Nein zum neuen Stromgesetz am 9. Juni.
 
Über eine fast unglaubliche Neuigkeit wurde hierzulande kaum berichtet: Der
französische Staatsrat hat die Genehmigung für Windräder an Land und die Regeln für die Erneuerung von Windparks für illegal erklärt. Es dürfen keine
Umweltgenehmigungen für Windprojekte mehr erteilt werden. Das gilt sogar
rückwirkend. Grund für diesen bemerkenswerten Entscheid bildet die akustische
Belästigung durch die Windräder.
 
Gleichzeitig zu diesem Verbot des Baus von lärmigen Windturbinen gibt der
französische Staat den Auftrag zum Bau neuer Kernkraftwerke. Am Atomkraft-Gipfel in Brüssel haben sich 30 Staats- und Regierungschefs darauf geeinigt, die Atomkraft als CO2-neutrale, klimafreundliche Stromgewinnung beizubehalten und weiter
auszubauen. Ziel ist es, die Leistung der europäischen Kernkraft bis 2050 um
50 Prozent auszubauen.
 
Absurde Welt! Frankreich verbietet neue Windräder und baut dafür Kernkraftwerke. Und die Schweiz verbietet neue Kernkraftwerke und baut dafür Windräder. Das
haben wir vor allem der früheren Bundesrätin Doris Leuthard zu verdanken. Im
Windschatten von Deutschland und Kanzlerin Angela Merkel hat Leuthard den
Atomausstieg der Schweiz vorangetrieben. Jetzt drohen unserem Land laute,
hässliche und gefährliche Windräder. Laut einer aktuellen Studie des Bundes bräuchte es u.a. 3000 Windräder, um die Stromlücke im Winter und den Wegfall der Kernkraft auszugleichen. Den Lärm dieser 3000 Landschafts-Monster dürfen Sie
dazurechnen.

Mit freundlichen Grüssen aus den Sümpfen von Bern 

Thomas Matter

 

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