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Raiffeisen Transaktionspreisindex: Preisdynamik schwächt sich weiter ab Freitag, 05. Juli 2024 - 12:13

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Raiffeisen Transaktionspreisindex: Preisdynamik schwächt sich weiter ab

  • Die Preise für Einfamilienhäuser sind im zweiten Quartal 2024 um 1,3 Prozent gestiegen
  • Stockwerkeigentumswohnungen kosteten 0,5 Prozent mehr als im Vorquartal
  • Die stärksten Preisanstiege innert einem Jahr verzeichneten Einfamilienhäuser in den Zentren und in touristischen Regionen
  • Die Preise für Stockwerkeigentum legten in den vergangenen vier Quartalen in der Region Zürich am stärksten zu

St.Gallen, 5. Juli 2024. Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum sind im zweiten Quartal 2024 weiter gestiegen. Für Einfamilienhäuser musste 1,3 Prozent mehr bezahlt werden als im Vorquartal. Stockwerkeigentum ist mit einem Plus von 0,5 Prozent ebenfalls leicht teurer geworden. Verglichen mit dem zweiten Quartal 2023 kosten Einfamilienhäuser damit heute 3,8 Prozent und Stockwerkeigentum 2,4 Prozent mehr. «Die Preisentwicklung am Eigenheimmarkt schwächt sich damit auch mit dem Abstieg vom Zinsgipfel weiter ab. Aufgrund des nach wie vor höheren Zinsniveaus im Vergleich zur Tiefzinsphase, ist ein baldiges Wiederanziehen der Preisdynamik nicht zu erwarten», erklärt Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz.

Einfamilienhäuser in der Westschweiz etwas günstiger
Im Vorjahresvergleich verzeichneten Einfamilienhäuser in der Südschweiz (+11,1%) und der Ostschweiz (+9,9%) die stärksten Preisanstiege. In der Westschweiz (-1,8%) und in Zürich (-1.5%) sind die Hauspreise hingegen leicht gesunken. Beim Stockwerkeigentum haben die Preise im Jahresvergleich in Zürich (+6,3%) und der Nordwestschweiz (+2,9%) am stärksten zugelegt. In der Südschweiz (+1,8%) und am Genfersee (+1,2%) sind die Preise für Eigentumswohnungen gegenüber dem Vorjahr hingegen nur moderat gestiegen.

Preise für Stockwerkeigentum in den Zentren sinken leicht
Die Aufschlüsselung der Preisentwicklung auf Gemeindetypen zeigt, dass die Hauspreise in den Zentrumsgemeinden innerhalb eines Jahres mit 5,1% am stärksten gestiegen sind. In ländlichen Gemeinden haben die Hauspreise mit einem Minus von 0,7 Prozent leicht nachgegeben. Im Segment der Eigentumswohnungen verzeichneten urbane Gemeinden die stärksten Preisanstiege (+3,8%). Mit einem Preisrückgang von 1,1 Prozent ist Stockwerkeigentum dagegen in den Zentren heute etwas günstiger zu haben als vor einem Jahr.

Raiffeisen Transaktionspreisindex
Der Raiffeisen Transaktionspreisindex erscheint vierteljährlich jeweils zu Beginn eines neuen Quartals. Er misst, basierend auf Handänderungsdaten von Raiffeisen und des Swiss Real Estate Datapools (SRED), die Preisentwicklung von selbstgenutztem Wohneigentum in der Schweiz. Weitere Infos zum Schweizer Immobilienmarkt sind auf raiffeisen.ch erhältlich.

Auskünfte:
Medienstelle Raiffeisen Schweiz
071 225 84 84, medien@raiffeisen.ch

Fredy Hasenmaile
Chefökonom Raiffeisen Schweiz
044 745 38 76, fredy.hasenmaile@raiffeisen.ch

Raiffeisen: zweitgrösste Bankengruppe in der Schweiz
Raiffeisen ist die zweitgrösste Bankengruppe im Schweizer Bankenmarkt und die Schweizer Retailbank mit der grössten Kundennähe. Sie zählt über zwei Millionen Genossenschafterinnen und Genossenschafter sowie 3,69 Millionen Kundinnen und Kunden. Die Raiffeisen Gruppe ist an 784 Standorten in der ganzen Schweiz präsent. Die 219 rechtlich eigenständigen und genossenschaftlich organisierten Raiffeisenbanken sind Mitglieder in der Raiffeisen Schweiz Genossenschaft. Die Raiffeisen Schweiz Genossenschaft hat die strategische Führungs- und Aufsichtsfunktion der gesamten Raiffeisen Gruppe inne. Mit Gruppengesellschaften, Kooperationen und Beteiligungen bietet die Raiffeisen Gruppe Privatpersonen und Unternehmen ein umfassendes Produkt- und Dienstleistungsangebot an. Die Raiffeisen Gruppe verwaltete per 31. Dezember 2023 Kundenvermögen in der Höhe von 250 Milliarden Franken und Kundenausleihungen von rund 223 Milliarden Franken. Der Marktanteil im Hypothekargeschäft beträgt 17,8 Prozent. Die Bilanzsumme beläuft sich auf 297 Milliarden Franken.

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