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Bank Linth LLB AG: Aktionäre stützen Anträge des Verwaltungsrats gleich zwanzigmal Freitag, 28. März 2014 - 07:09

Medienmitteilung

AktionärestützenAnträgedesVerwaltungsratsgleichzwanzigmal

Uznach, 27. März 2014 - An der 165. Generalversammlung der Bank Linth LLB AG stimmten die anwesenden Aktionäre sämtlichen Anträgen des Verwaltungsrats mit grosser Mehrheit zu. In der ersten Generalversammlung nach der «Abzocker-Initiative» galt es, über 20 Abstimmungsvorlagen zu entscheiden.

Trotz anderen Grossanlässen in unmittelbarer Nähe zeigten die Aktionäre heute erneut ihre Verbundenheit mit «ihrer» Bank der Region. 1’238 von ihnen besuchten die Generalversammlung der Bank Linth LLB AG in Rapperswil-Jona. Das entspricht sogar vier mehr als im Vorjahr. Damit waren 81.36 Prozent aller Stimmen (oder 632’143 Aktien) an der Versammlung vertreten.

Bank Linth mit erfolgreichem Geschäftsjahr 2013 Verwaltungsratspräsident Dr. Georges Knobel führte durch die Generalversammlung und ging in seiner Eröffnungsrede auf die Herausforderungen ein, mit denen sich die Bank Linth aktuell konfrontiert sieht: das tiefe Zinsniveau, der Kostendruck, der Kapitalbedarf aufgrund gesetzlicher Vorgaben und schliesslich auch das US-Steuerprogramm. In jedem Punkt habe die Bank Linth ihre Hausaufgaben gemacht und sei bereit, auch in Zukunft erfolgreich am Markt aufzutreten.

Einen besonderen Ausblick machte Knobel mit seiner Würdigung von Kurt Rosenberger, seit 1999 Mitglied der Geschäftsleitung. Dieser wird im November pensioniert und erlebte somit seine letzte Generalversammlung als «Aktiver». Für Kontinuität wird Urs Isenrich sorgen, der als Nachfolger von Rosenberger ebenfalls bereits den versammelten Aktionären vorgestellt wurde.

Anschliessend erläuterte Dr. David Sarasin, Vorsitzender der Geschäftsleitung, das Jahresergebnis und den Geschäftsverlauf. Dem erfreulichen Wachstum bei den Kundengeldern und -ausleihungen und dem verbesserten Ertrag aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft steht eine nach wie vor enge Zinsmarge gegenüber. Ergebnis war ein Jahresgewinn von 16.9 Mio. Franken, was einem Zuwachs von 9.3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Als Vertreter der Mehrheitsaktionärin meldete sich Roland Matt zu Wort, Group CEO der Liechtensteinischen Landesbank (LLB). Wie die übrigen Votanten zeigte er sich erfreut und zufrieden über das Ergebnis und würdigte den Einsatz von Mitarbeitenden und Geschäftsleitung. Er betonte dabei das gemeinsame Interesse aller Aktionäre an einer erfolgreichen Bank Linth. Einen besonderen Dank richtete er darum an die zahlreichen Aktionäre vor Ort für ihre Verbundenheit und Treue zur Bank.

Die Genehmigung des Jahresberichts, die vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns mit einer Dividendenausschüttung von acht Franken pro Namenaktie sowie die Entlastung der Verwaltungsorgane wurden mit grossem Mehr gutgeheissen.

Viele Wahlen, klare Entscheide Danach folgten nicht weniger als 17 Wahlen, von denen die meisten aufgrund der neuen «Verordnung gegen übermässige Vergütungen» auf der Traktandenliste standen. Es galt also Ausdauer zu beweisen. Obwohl auch kritische Voten geäussert wurden, folgten die Aktionäre in allen Abstimmungen eindeutig den Anträgen des Verwaltungsrats. Dessen Mitglieder wurden für ein weiteres Jahr bestätigt und Dr. Georges Knobel bleibt ebenfalls bis 2015 Präsident des Verwaltungsrats. Ebenso sind sämtliche Verwaltungsräte als Mitglieder des Vergütungsausschusses gewählt worden. Als unabhängiger Stimmrechtsvertreter amtet die Firma Ernst & Young AG und als Revisionsstelle die Firma PricewaterhouseCoopers AG. Auch diese Wahlen wurden für eine Amtsdauer von einem Jahr getroffen.