Fidelity International: Schweizer Anleger im Spannungsfeld zwischen Home-Bias und globaler Diversifizierung Dienstag, 30. Juni 2026 - 10:15
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· Knapp die Hälfte der Schweizer Anleger hält den Grossteil des Vermögens in Schweizer-Franken-Anlagen · Generationen-Gap: Jüngere Schweizer Anleger sind deutlich stärker international ausgerichtet · Für mehr als 60 % der global investierenden Schweizer Anleger ist die geografische Diversifizierung wichtig · Wegen der Struktur des Schweizer Aktienmarkts und des Home-Bias bei Pensionskassengeldern sollten Schweizer Anleger ihr frei investierbares Vermögen stärker streuen
Zürich, 30. Juni 2026 – Schweizer Anleger sind zwischen einer traditionellen Vorliebe für Schweizer Anlagen und der zunehmenden Tendenz zur internationalen Diversifizierung gespalten. Im Vergleich zum Diversifizierungs-Trens in Europa ist der sogenannte Home-Bias, also der Fokus auf bekannte inländische Titel beziehungsweise auf Anlagen in Schweizer Franken, hierzulande besonders ausgeprägt. Dies zeigen die Schweiz-Ergebnisse der im Auftrag von Fidelity International durchgeführten „Be-Invested"-Umfrage unter 13.000 Privatanlegern in Europa und der Asien-Pazifik-Region – darunter 500 Investoren in der Schweiz. Die Umfrage zeigt, dass fast die Hälfte der Schweizer Anleger ihre Investments stark auf den heimischen Markt ausrichtet: 33 % halten mindestens 75 % ihrer Anlagen in Schweizer Franken und weitere 16 % einen Grossteil. Demgegenüber stehen rund 40 %, die weniger als die Hälfte ihres Vermögens in Schweizer Franken investieren, was auf eine nennenswerte internationale Diversifizierung hindeutet. Jüngere Anleger investieren diversifizierter Bei Schweizer Anlegern, die bereits international diversifiziert sind, deckt sich die Begründung weitgehend mit den in ganz Europa zu beobachtenden Einstellungen. Von denjenigen, die weniger als 50 % ihres Vermögens in Schweizer Franken halten, geben knapp zwei Drittel (64 %) an, dass Anlagen ausserhalb der Schweiz und in Fremdwährungen wichtig sind, darunter 25 %, die dies als sehr wichtig bezeichnen. Schweizer Anlegermarkt im Wandel „Traditionell investieren viele Schweizer mit einem zu starken Fokus auf inländische Anlagen", kommentiert Pascal Schuler, Head of Sales Switzerland bei Fidelity International. „Diversifikation ist der einzige ‚free lunch', wie auch Nobelpreisträger Harry Markowitz in den 90er Jahren in seiner Modernen Portfoliotheorie feststellt. Die Entwicklung des Schweizer Frankes über die letzten Jahrzehnte, ein stabiles politisches Umfeld sowie innovative und marktführende Unternehmen können als Erfolgsgeschichte und als wesentliche Faktoren dieser Konzentration auf heimische Werte angeführt werden. Trotzdem sollten sich Anleger im Klaren sein, dass Schweizer strukturelle Marktausprägungen, längerfristig die Rendite und Robustheit eines Portfolios beeinflussen können. So resultiert bei einem zu hohen Schweiz-Fokus eine Übergewichtung defensiver Sektoren wie dem Gesundheitswesen oder Basiskonsumgütern aber auch die Vernachlässigung globaler Wachstumsbranchen wie zum Beispiel Technologie. Das Bild akzentuiert sich, wenn man neben dem privaten Vermögen auch die Gelder der Schweizer Vorsorgestiftungen einbezieht, die einen erheblichen Teil des Vermögens Schweizer Privatanleger ausmachen. Auch wegen regulatorischer Vorschriften wird ein Grossteil der Gelder der zweiten Säule in Schweizer Anlagewerte investiert." Schweizer Anleger sollten sich daher die Frage über den Sinn der geografischen Allokation von frei verfügbaren Vermögenswerten stellen. Der hohe Anteil Schweizer Aktien, Obligationen und Immobilien in Portfolios steht im Missverhältnis zum Schweizer Bruttoinlandprodukt, das lediglich rund 0,85 % der globalen Wirtschaftsleistung beträgt. Dies gilt auch mit Blick auf den Anteil der gesamten Schweizer Aktienmarktkapitalisierung im Verhältnis zum Global MSCI World IMI von rund 2 %. „Auch wenn einige Argumente für Schweizer Anlagen sprechen: Die Heimatliebe sollte nicht dazu führen, dass man die Diversifikation vernachlässigt und sich unbewusst Konzentrationsrisiken aussetzt. Gerade als globaler Vermögensverwalter verfügen wir über ein holistisches Portfolio an Lösungen, die in unterschiedlichen Marktszenarien erfolgversprechend sind und Anlegern helfen, ihr Vermögen global zu investieren", so Schuler weiter. ***** Ein Foto von Pascal Schuler können Sie hier herunterladen.
Anleger werden darauf hingewiesen, dass die geäusserten Ansichten unter Umständen nicht mehr aktuell sind und dass darauf möglicherweise bereits reagiert wurde. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Richtwert für zukünftige Erträge. Die Unternehmensgruppe Fidelity International bildet eine weltweit aktive Organisation für Anlageverwaltung, die in bestimmten Ländern ausserhalb Nordamerikas Informationen über Produkte und Dienstleistungen bereitstellt. Diese Kommunikation richtet sich nicht an Personen innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika und darf nicht von ihnen als Handlungsgrundlage verwendet werden. Diese Kommunikation ist ausschliesslich an Personen gerichtet, die in Jurisdiktionen ansässig sind, in denen die betreffenden Fonds zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind oder in denen eine solche Zulassung nicht verlangt ist. -ENDE- Über Fidelity International Fidelity International bietet seinen mehr als 2,8 Millionen Kunden weltweit Anlagelösungen und -dienstleistungen sowie Fachwissen zur Altersvorsorge an. Als inhabergeführtes Unternehmen mit einer 50-jährigen Geschichte denken wir in Generationen. Das Vermögen unserer Kunden verantwortungsvoll, erfolgreich und langfristig anzulegen, ist Teil unserer DNA. Wir sind in über 25 Standorten vertreten und verwalten ein Vermögen von 922,4 Milliarden Euro. Zu unseren Kunden gehören Zentralbanken, Staatsfonds, große Unternehmen, Finanzinstitute, Versicherungen, Vermögensverwalter und Privatanleger. Unsere Sparte betriebliche und private Altersvorsorge bietet Privatanlegern, Finanzberatern und Arbeitgebern Zugang zu erstklassigen Anlagemöglichkeiten, zu Investmentprodukten anderer Anbieter, anlagebezogenen Dienstleistungen und Ruhestandsplanung. Gemeinsam mit unserem Geschäftsbereich Investmentlösungen und -dienstleistungen investieren wir im Auftrag unserer Kunden ein Vermögen von 606,1 Milliarden Euro. Unser Wissen aus der Vermögensverwaltung kombinieren wir mit unseren betrieblichen und privaten Anlagelösungen und arbeiten so gemeinsam an einer besseren finanziellen Zukunft. In Deutschland ist Fidelity International seit 1992 tätig, beschäftigt über 450 Mitarbeiter und betreut ein Kundenvermögen von ca. 78,6 Milliarden Euro. Fidelity vereint hierzulande unter seinem Dach eine der führenden Fondsgesellschaften und mit der FFB eine der größten unabhängigen Fondsbanken. Als moderne Fondsbank unterstützen wir freie Finanzberater und Privatkunden mit attraktiven Lösungen dabei, ihre Vermögensziele zu erreichen. Auf unsere hocheffizienten Services vertrauen auch institutionelle Kunden wie Banken und Versicherungen. Hierfür stehen ca. 13.000 Fonds und ca.1.300 ETFs von rund 300 in- und ausländischen Anbietern zur Verfügung. Flexibel nutzbare technische Lösungen runden unser Angebot ab. Die FFB betreut ein Vermögen von rund 46,8 Milliarden Euro in etwa 695.000 Kundendepots. In der Asset Management-Sparte verwaltet Fidelity in Deutschland ein Fondsvolumen von 36,9 Milliarden Euro (davon werden rund 5,2 Milliarden Euro durch die FFB administriert). Lesen Sie mehr unter www.fidelity.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Kim Schach, Tel: +49 (0) 170 488 9812, kim.schach@fil.com
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