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Novartis verzeichnete im dritten Quartal Steigerungen der Umsätze und der Kerngewinnmarge; Prognose für das operative Kernergebnis im Geschäftsjahr erhöht Dienstag, 27. Oktober 2026 - 07:01

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Novartis verzeichnete im dritten Quartal Steigerungen der Umsätze und der Kerngewinnmarge; Prognose für das operative Kernergebnis im Geschäftsjahr erhöht 

Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR


Drittes Quartal

  • Der Nettoumsatz stieg im dritten Quartal um +4% (kWk¹, +4% USD), das operative Kernergebnis¹ verbesserte sich um +10% (kWk, +11% USD)
    • Das Umsatzwachstum beruhte auf den prioritären Marken wie Kisqali (+37% kWk), Kesimpta (+22% kWk), Scemblix (+67% kWk), Leqvio (+63% kWk) und Cosentyx (+9% kWk)
    • Die operative Kerngewinnmarge¹ betrug 41,6%, +2 Prozentpunkte (kWk)
  • Das operative Ergebnis ging im dritten Quartal um –61% (kWk, –59% USD) zurück, was vor allem auf die partielle Wertminderung bei dem Produktkandidaten Del-Desiran zurückzuführen war; der Reingewinn sank um –71% (kWk, –70% USD)
  • Der Kerngewinn pro Aktie¹stieg im dritten Quartal um +8% (kWk, +9% USD) auf USD 2,46
  • Der Free Cashflow¹ belief sich im dritten Quartal auf USD 5,1 Milliarden (–18% USD)
  • In den ersten neun Monaten lagen der Nettoumsatz (0% kWk, +2% USD) und das operative Kernergebnis (–2% kWk, –1% USD) weitgehend auf Vorjahresniveau
  • Ausgewählte Meilensteine der Innovation im dritten Quartal:
    • Positive Phase-III-Ergebnisse zu Remibrutinib aus den Studien REMODEL-1 und -2 bei schubförmig verlaufender multipler Sklerose (RMS)
    • Zulassung der FDA für Rhapsido bei der häufigsten Form von chronischer induzierbarer Urtikaria (CINDU)
    • Zulassungen in den USA und China für Pluvicto bei mAPMN/S-Prostatakarzinom (metastasierendes Androgensignalwegmodulations-naives/sensitives Prostatakarzinom)
    • Einreichung des Zulassungsantrags für Pelabresib bei Myelofibrose (MF) in der EU abgeschlossen
    • Vorrangige Prüfung der FDA für Del-Zota zur Exon-44-Skipping-Therapie bei Duchenne-Muskeldystrophie (DMD44) bewilligt
  • Prognose² für das operative Kernergebnis im Geschäftsjahr 2026 erhöht
    • Nettoumsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet (unverändert)
    • Wachstum des operativen Kernergebnisses voraussichtlich stagnierend bis im niedrigen einstelligen Prozentbereich (gegenüber Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich)

  

Basel, 27. Oktober 2026 – Die Ergebnisse des dritten Quartals 2026 kommentierte Vas Narasimhan, CEO von Novartis: «Novartis erzielte im dritten Quartal ein solides Umsatzwachstum, wobei prioritäre Marken und Neueinführungen die Einbussen durch Generika mehr als wettmachten und die Erneuerungskraft des Geschäfts demonstrierten. In Kombination mit Massnahmen zur Produktivitätssteigerung führte dies zu einer starken Ergebnisentwicklung und ermöglichte uns eine Anhebung unserer Jahresprognose. Gleichzeitig erzielten wir weitere Fortschritte in unserer Pipeline, mit positiven Phase-III-Ergebnissen für Remibrutinib bei schubförmig verlaufender multipler Sklerose (RMS), mit Erweiterungen der Fach­informationen für Rhapsido und Pluvicto in den USA sowie mit dem ersten Zulassungsantrag für Pelabresib in der EU. Obwohl die Ergebnisse zu Del-Desiran bei myotoner Dystrophie Typ 1 (DM1) nicht wie erhofft ausfielen, deuten die Daten auf eine klinische Wirksamkeit hin. Wir untersuchen nun die weitere Entwicklung dieses Medikaments. Darüber hinaus schreiten unsere Programme für fazioskapulohumerale Muskeldystrophie (FSHD) und Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) weiterhin gut voran. Dank der anhaltenden Dynamik des Geschäfts und der Pipeline sind wir nach wie vor auf dem besten Weg, unsere mittel- bis langfristige Prognose zu erfüllen.»

   

1. Die Angaben in konstanten Wechselkursen (kWk), die Kernergebnisse und der Free Cashflow sind Nicht-IFRS-Kennzahlen. Erläuterungen der Nicht-IFRS-Kennzahlen finden sich auf Seite 45 der in englischer Sprache vorhandenen Kurzfassung des finanziellen Zwischenberichts. Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich alle in dieser Mitteilung erwähnten Wachstumsraten auf den Vergleichszeitraum des Vorjahres.    2. Einzelheiten zu den Annahmen zur Prognose finden sich auf Seite 9.

  

Kennzahlen

  

 

3. Quartal
2026

3. Quartal
2025

Veränderung
in %

9 Monate
2026

9 Monate
2025

Veränderung 
in %


Mio. USD¹

Mio. USD¹

USD

kWk


Mio. USD¹

Mio. USD¹

USD

kWk

Nettoumsatz

14 522

13 909

4

4

 

42 043

41 196

2

0

Operatives Ergebnis

1 843

4 501

-59

-61

 

10 828

14 028

-23

-24

Reingewinn

1 196

3 930

-70

-71

 

7 609

11 563

-34

-35

Gewinn pro Aktie (USD)

0,63

2,04

-69

-70

 

4,01

5,94

-32

-33

Free Cashflow

5 111

6 217

-18

 

 

14 002

15 941

-12

 

Operatives Kernergebnis

6 036

5 460

11

10

 

16 873

16 960

-1

-2

Kernreingewinn

4 655

4 330

8

6

 

13 027

13 522

-4

-5

Kerngewinn pro Aktie (USD)

2,46

2,25

9

8

 

6,85

6,94

-1

-3

   

Strategie
 

Unser Fokus


Novartis ist ein rein auf innovative Arzneimittel spezialisiertes Unternehmen. Unser Fokus richtet sich klar auf vier therapeutische Kernbereiche (Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen; Immunologie; Neurologie; Onkologie). In jedem dieser Bereiche verfügen wir über mehrere bedeutende Arzneimittel im Markt und Produkt­kandidaten in der Pipeline, die auf eine hohe Krankheitslast eingehen und bedeutendes Wachstumspotenzial aufweisen. Neben zwei etablierten Technologieplattformen (Chemie und Biotherapeutika) erhalten drei neue Plattformen (Gen- und Zelltherapie, Radioligandentherapie und xRNA) Vorrang bei weiteren Investitionen in neue Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionskapazitäten. Geografisch konzentrieren wir uns auf das Wachstum in unseren vorrangigen Märkten: USA, China, Deutschland und Japan.

 

Unsere Prioritäten


  1. Wachstum beschleunigen: Erneutes Augenmerk auf die Entwicklung hochwertiger Medikamente (neue Wirkstoffe) und Fokussierung auf erfolgreiche Neueinführungen, mit einer reichhaltigen Pipeline in unseren therapeutischen Kernbereichen.
  2. Rendite erzielen: Weitere Verankerung operativer Höchstleistungen und Verbesserung der Finanzergebnisse. Novartis geht bei der Kapitalzuweisung weiterhin diszipliniert und aktionärsorientiert vor, wobei ein beträchtlicher Cashflow und eine starke Kapitalstruktur für anhaltende Flexibilität sorgen.
  3. Basis stärken: Freisetzung des Leistungspotenzials unserer Mitarbeitenden, Ausbau von Datenwissenschaft und -technologie sowie weiterer Aufbau des Vertrauens in der Gesellschaft.

  

Finanzergebnisse


Drittes Quartal

  

Der Nettoumsatz belief sich auf USD 14,5 Milliarden (+4%, +4% kWk), wobei Volumensteigerungen 14 Prozent­punkte beisteuerten, jedoch durch den Effekt der Generikakonkurrenz von 9 Prozentpunkten teilweise absorbiert wurden. Die Preisentwicklung wirkte sich mit 1 Prozentpunkt negativ aus, während die Wechselkurse keinen Effekt hatten.

  

Das operative Ergebnis belief sich auf USD 1,8 Milliarden (–59%, –61% kWk). Zurückzuführen war dieser Rückgang vor allem auf höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung, einschliesslich einer teilweisen Wertminderung von USD 1,9 Milliarden des Forschungs- und Entwicklungsprojekts (In-Process Research & Development (IPR&D) für Del-Desiran, sowie auf höhere andere Aufwendungen, was durch einen höheren Nettoumsatz teilweise kompensiert wurde.

____________________________

1. Millionen USD, sofern nicht anders angegeben

    

Der Reingewinn betrug USD 1,2 Milliarden (–70%, –71% kWk). Dieser Rückgang war vor allem durch das geringere operative Ergebnis und den höheren Zinsaufwand bedingt. Der Gewinn pro Aktie lag bei USD 0,63
(–69%, –70% kWk).

  

Das operative Kernergebnis belief sich auf USD 6,0 Milliarden (+11%, +10% kWk). Diese Zunahme war vor allem auf den höheren Nettoumsatz zurückzuführen. Die operative Kerngewinnmarge stieg um 2,3 Prozentpunkte (2,0 Prozentpunkte kWk) auf 41,6% des Nettoumsatzes.

  

Der Kernreingewinn betrug USD 4,7 Milliarden (+8%, +6% kWk). Dieser Anstieg war auf das höhere operative Kernergebnis zurückzuführen, das durch einen höheren Zinsaufwand teilweise absorbiert wurde. Der Kerngewinn pro Aktie lag bei USD 2,46 (+9%, +8% kWk) und profitierte von der geringeren gewichteten durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien.

  

Der Free Cashflow belief sich auf USD 5,1 Milliarden (–18%). Dieser Rückgang war auf einen geringeren Nettogeldfluss aus operativer Tätigkeit zurückzuführen.

  

Neun Monate

  

Der Nettoumsatz belief sich auf USD 42,0 Milliarden (+2%, 0% kWk), wobei Volumensteigerungen 14 Prozent­punkte beisteuerten, jedoch durch den Effekt der Generikakonkurrenz von 12 Prozentpunkten teilweise absorbiert wurden. Die Preisentwicklung hatte einen negativen Effekt von 2 Prozentpunkten, während die Wechselkurse einen positiven Effekt von 2 Prozentpunkten ausmachten.

  

Das operative Ergebnis belief sich auf USD 10,8 Milliarden (–23%, –24% kWk). Zurückzuführen war dieser Rückgang vor allem auf höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung, einschliesslich einer teilweisen Wertminderung von USD 1,9 Milliarden des Forschungs- und Entwicklungsprojekts (In-Process Research & Development (IPR&D) für Del-Desiran, sowie auf höhere andere Aufwendungen.

  

Der Reingewinn betrug USD 7,6 Milliarden (–34%, –35% kWk), was vor allem durch das geringere operative Ergebnis, einen höheren Zinsaufwand und höhere Ertragssteuern bedingt war. Der Gewinn pro Aktie lag bei USD 4,01 (–32%, –33% kWk).

  

Das operative Kernergebnis belief sich auf USD 16,9 Milliarden (–1%, –2% kWk). Dieser Rückgang war vor allem auf höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung und höhere andere Aufwendungen zurückzuführen, die durch geringere Vertriebs- und Verwaltungskosten teilweise kompensiert wurden. Die operative Kerngewinnmarge sank um 1,1 Prozentpunkte (0,8 Prozentpunkte kWk) auf 40,1% des Nettoumsatzes.

  

Der Kernreingewinn betrug USD 13,0 Milliarden (–4%, –5% kWk). Dieser Rückgang war vor allem auf das geringere operative Kernergebnis und den höheren Zinsaufwand zurückzuführen. Der Kerngewinn pro Aktie lag bei USD 6,85 (–1%, –3% kWk) und profitierte von der geringeren gewichteten durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien.

  

Der Free Cashflow belief sich auf USD 14,0 Milliarden (–12%). Dieser Rückgang war auf einen geringeren Nettogeldfluss aus operativer Tätigkeit zurückzuführen.

   

   

Prioritäre Marken im dritten Quartal

  

Die Finanzergebnisse im dritten Quartal beruhen auf einer anhaltenden Fokussierung auf entscheidende Wachstumstreiber (in der Reihenfolge ihres Beitrags zum Wachstum im dritten Quartal):


Kisqali


(USD 1 821 Millionen, +37% kWk) erzielte in allen Regionen weiterhin kräftige Umsatz­steigerungen mit Marktanteilsgewinnen bei Brustkrebs im Frühstadium und mit einer führenden Position bei metastasierendem Brustkrebs.

Kesimpta

(USD 1 484 Millionen, +22% kWk) verzeichnete weltweit weiterhin eine hohe Umsatzdynamik, die auf einer erhöhten Nachfrage und einem breiten Zugang beruhte.

Scemblix

(USD 593 Millionen, +67% kWk) steigerte den Umsatz in allen Regionen, mit einer anhaltend starken Dynamik im Bereich der Frühbehandlung in den USA, Japan und Deutschland.

Leqvio

(USD 506 Millionen, +63% kWk) erzielte in allen Regionen Umsatzsteigerungen, bei weiterer Akzeptanz in China, nachdem es dort in die Liste der erstattungsfähigen Medikamente (National Reimbursement Drug List, NRDL) aufgenommen worden war.

Cosentyx

(USD 1 857 Millionen, +9% kWk) verzeichnete in den meisten Märkten Umsatz­steigerungen, die auf den Indikationen Hidradenitis suppurativa (HS) und Spondylo­arthritis (SpA) beruhten. In den USA profitierte das Wachstum von Anpassungen für Erlösminderungen im Vorjahr.

Pluvicto

(USD 674 Millionen, +20% kWk) steigerte den Umsatz durch eine anhaltend starke Nachfrage, die durch die Behandlung bei mAPMR¹-Prostatakarzinom (metastasierendes Androgensignalwegmodulations-resistentes Prostatakarzinom) angetrieben wurde. Hinzu kamen Zulassungen bei mAPMN/S²-Prostatakarzinom (metastasierendes Androgen­signalwegmodulations-naives/sensitives Prostatakarzinom) in den USA und China im dritten Quartal sowie eine andauernde Erweiterung des Zugangs ausserhalb der USA.

Zolgensma Gruppe

(USD 404 Millionen, +35% kWk) erzielte starke Umsatzsteigerungen, getragen von einer anhaltenden Dynamik der Neueinführung von Itvisma in den USA, Japan und weiteren Ländern ausserhalb der USA.

Rhapsido

(USD 101 Millionen) verzeichnete in den USA weiterhin eine starke Akzeptanz nach der Neueinführung, unterstützt durch eine anhaltende Zunahme der Verschreibungen sowie durch ein Programm für die kostenlose Abgabe des Medikaments,das den Zugang für die Patienten erleichtert. Die Umsätze ausserhalb der USA profitierten vor allem von der frühen Akzeptanz nach der Neueinführung in Deutschland und China.

Fabhalta

(USD 237 Millionen, +60% kWk) steigerte den Umsatz mit einer Expansion bei paroxysmaler nächtlicher Hämoglobinurie (PNH) sowie bei Nierenindikationen.

¹ mAPMR-Prostatakarzinom (metastasierendes Androgensignalwegmodulations-resistentes Prostatakarzinom), auch bekannt als metastasierendes kastrationsresistentes Prostatakarzinom (mCRPC)

² mAPMN/S-Prostatakarzinom (metastasierendes Androgensignalwegmodulations-naives/sensitives Prostatakarzinom), auch bekannt als metastasierendes hormonsensitives Prostatakarzinom (mHSPC)

   

   

Nettoumsätze der 20 führenden Marken im dritten Quartal und in den ersten neun Monaten


 

3. Quartal
2026

    Veränderung
       in %

9 Monate
2026

      Veränderung
      in %

 

Mio. USD

USD

kWk

Mio. USD

USD

kWk

Cosentyx

1 857

9

9

5 247

8

6

Kisqali

1 821

37

37

5 032

45

44

Kesimpta

1 484

21

22

4 072

27

26

Entresto

1 165

-38

-38

3 651

-44

-45

Pluvicto

 674

20

20

1 967

42

41

Jakavi

 564

5

5

1 697

9

6

Tafinlar + Mekinist

 570

4

4

1 644

-2

-4

Ilaris

 591

25

26

1 616

18

17

Scemblix

 593

66

67

1 588

78

78

Leqvio

 506

64

63

1 438

67

63

Zolgensma Gruppe

 404

34

35

1 071

16

13

Xolair

 331

-25

-25

1 061

-21

-23

Sandostatin Gruppe

 311

3

3

 900

-2

-4

Lutathera

 219

3

3

 655

7

6

Fabhalta

 237

59

60

 631

80

79

Exforge Gruppe

 183

4

1

 577

6

2

Promacta/Revolade

 142

-61

-61

 505

-64

-65

Diovan Gruppe

 137

-4

-6

 447

0

-3

Tasigna

 141

-36

-37

 438

-53

-54

Piqray/Vijoice

 122

36

37

 326

8

8

Total Top 20

12 052

7

7

34 563

3

1

   

Aktuelle Informationen zu Forschung und Entwicklung – die wichtigsten Entwicklungen im dritten Quartal

   

Neuzulassungen

Rhapsido

(Remibrutinib)

Die FDA bewilligte im Oktober die Zulassung für Rhapsido als erstes Medikament für Erwachsene mit symptomatischem Dermographismus (SD), die mit H1-Antihistaminika nur unzureichend behandelt werden können. Damit kann das Medikament neben der chronischen spontanen Urtikaria (CSU) auch bei chronischer induzierbarer Urtikaria (CINDU) eingesetzt werden. Novartis plant, den vollständigen Datenbestand aus der Studie RemIND Gesundheitsbehörden weltweit vorzulegen.


Pluvicto

((177Lu)Lutetium-vipivotidtetraxetan)

Die FDA und die chinesische Gesundheitsbehörde NMPA bewilligten die Zulassung für Pluvicto in Kombination mit einem Androgenrezeptor-Signalweg-Inhibitor (ARPI) für Patienten mit PSMA-positivem metastasierendem Androgensignalwegmodulations-naivem/sensitivem Prostatakarzinom¹. Pluvicto ist nun für alle Stadien des PSMA-positiven metastasierenden Prostatakarzinoms zugelassen.

Fabhalta

(Iptacopan)

Das japanische Gesundheitsministerium (MHLW) liess Fabhalta zur Behandlung von Immunglobulin-A-Nephropathie (IgAN) zu. Fabhalta ist damit die erste zugelassene Therapie für diese Indikation in Japan.

 

Ausserdem bewilligte die FDA die herkömmliche Zulassung von Fabhalta bei IgAN.

1 Auch bekannt als metastasierendes hormonsensitives Prostatakarzinom (mHSPC)

   

Aktueller Stand von Zulassungsverfahren

Cosentyx

(Secukinumab)

Der europäische Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) veröffentlichte eine positive Stellungnahme und empfahl die Zulassung von Cosentyx bei Polymyalgia rheumatica (PMR), gestützt auf positive Daten aus der Phase-III-Studie REPLENISH. Im Fall der Zulassung wäre Cosentyx der erste in Europa für PMR zugelassene IL-17A-Inhibitor.

DAK539

(Pelabresib)

Die Einreichung des EU-Zulassungsantrags für Pelabresib bei Myelofibrose wurde abgeschlossen. Der Antrag stützt sich auf die positiven Ergebnisse aus der Phase-III-Studie MANIFEST-2, die eine tiefgreifende und dauerhafte Krankheitskontrolle zeigten. Das Sicherheitsprofil war mit Ruxolitinib allein vergleichbar, einschliesslich einer geringeren Anzahl von Todesfällen und Krankheitsprogressionen im Pelabresib-Arm.

KPE179

(Del-Zota)

Die FDA bewilligte für Del-Zota die vorrangige Prüfung zur Behandlung von Patienten mit Duchenne-Muskeldystrophie, die eine genetische Variante aufweisen, die für ein Exon-44-Skipping (DMD44) geeignet sein könnte. Del-Zota hatte zuvor bereits den Breakthrough-Therapy-Status der FDA erhalten.

Leqvio

(Inclisiran)

Die FDA hat die Fachinformation für Leqvio aktualisiert und einen Hinweis aufgenommen, der bestätigt, dass eine Senkung des LDL-C-Spiegels das Risiko schwerwiegender kardiovaskulärer Ereignisse (MACE) bei Erwachsenen mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko verringert. Diese Aktualisierung spiegelt die fundierten Erkenntnisse zu Statinen und monoklonalen Antikörpern als PCSK9-Inhibitoren wider, die die Senkung des LDL-C-Spiegels als zentralen Bestandteil des kardiovaskulären Risikomanagements untermauern.

Vanrafia

(Atrasentan)

Zulassungsanträge für Vanrafia bei Immunglobulin-A-Nephropathie (IgAN) wurden in Japan und China eingereicht.

KLU156 (Ganaplazid + Lumefantrin)

Der Zulassungsantrag für KLU156 bei unkomplizierter Malaria wurde in den USA eingereicht und durchläuft eine vorrangige Prüfung.

  

Ergebnisse laufender klinischer Studien und andere bedeutende Entwicklungen

LOU064 (Remibrutinib)

Positive Ergebnisse aus den Phase-III-Studien REMODEL-1 und -2 zeigten, dass das oral verabreichte Remibrutinib bei schubförmig verlaufender multipler Sklerose (RMS) den primären Endpunkt erreichte und die annualisierte Schubrate (ARR) im Vergleich zu Teriflunomid signifikant senkte. Remibrutinib war auch bezüglich aller wichtigen sekundären Endpunkte überlegen, darunter die Verringerung der Läsionen im MRT sowie eine klinisch relevante Verzögerung des Fortschreitens der Behinderung. Das Sicherheitsprofil war günstig und entsprach dem von Remibrutinib bei chronischer spontaner Urtikaria (CSU), ohne Sicherheitshinweise in Bezug auf die Leberfunktion. Die Daten wurden im Oktober auf der MSToronto2026-Tagung präsentiert.

EWF980

(Del-Desiran)

In der Phase-III-Studie HARBOR verfehlte Del-Desiran bei myotoner Dystrophie Typ 1 (DM1) den primären Endpunkt der Video-Handöffnungszeit (vHOT) gegenüber Placebo. Bei den sekundären Endpunkten und in explorativen Analysen wurden Hinweise auf eine klinische Wirksamkeit beobachtet. Novartis wertet derzeit den vollständigen HARBOR-Datensatz aus und wird sich mit den Gesundheitsbehörden abstimmen, um den am besten geeigneten Entwicklungsweg festzulegen. Die Daten werden auf einem bevorstehenden Medizinkongress vorgestellt.

TQJ230

(Pelacarsen)

In der Phase-III-Studie HORIZON verfehlte Pelacarsen den primären Endpunkt – die Senkung des Risikos für kardiovaskuläre Ereignisse im Vergleich zu Placebo bei Patienten mit erhöhtem Lp(a)-Spiegel und bestehender kardiovaskulärer Erkrankung (CVD), obwohl es in dieser Studienpopulation zu einer Senkung der Lp(a)-Spiegel kam. Die Ergebnisse liefern wichtige neue Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen der Senkung des Lp(a)-Spiegels und kardiovaskulären Ergebnissen und könnten dazu beitragen, künftige Ansätze für das Management kardiovaskulärer Risiken zu gestalten.

Kisqali

(Ribociclib)

Die Analyse der sechsjährigen Nachbeobachtung der Phase-III-Studie NATALEE zeigte in der breitesten Patientenpopulation mit frühem HR-positivem/HER2-negativem Brustkrebs im Frühstadium (eBC) mit hohem Rezidivrisiko einen klinisch relevanten Gesamtüberlebensvorteil unter Kisqali in Kombination mit einer Hormontherapie im Vergleich zur Hormontherapie allein. Das Sterberisiko wurde um nahezu 20% gesenkt. Die Patienten hatten die Behandlung mit Kisqali seit einem medianen Zeitraum von 38 Monaten abgesetzt, wobei sich der klinische Vorteil nach Abschluss der Behandlung weiter verstärkte. Das Sicherheitsprofil entsprach bisherigen Analysen. Die Daten wurden auf dem Kongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) 2026 vorgestellt.

LOU064

(Remibrutinib)

Novartis hat die Phase-III-Studie mit Remibrutinib bei generalisierter Myasthenia gravis (gMG) eingestellt, nachdem eine Futilitätsanalyse darauf hingedeutet hatte, dass die Behandlung ihre Wirksamkeitsziele wahrscheinlich nicht erreichen würde. Es wurden keine Sicherheitsbedenken festgestellt, und die Studien mit Remibrutinib in anderen Indikationen sind davon nicht betroffen.


Ausgewählte Transaktionen

Novartis hat die Übernahme von Myricx Bio abgeschlossen. Diese stärkt die Onkologie-Pipeline durch eine neue Kategorie von Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs), einschliesslich zweier Leitkandidaten, die auf B7-H3 und HER2 abzielen, und durch eine breitere Wirkstoffplattform mit potenziellem Nutzen in der Behandlung verschiedener solider Tumorarten.

  

Novartis hat die exklusive Option zum Erwerb der vollständigen globalen Rechte an der proprietären Plattform Brain Delivery Module (BDM) von Sironax ausgeübt. Diese beinhaltet eine Technologie der nächsten Generation zur Überwindung der Blut-Hirn-Schranke, die die Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems grundlegend verändern könnte.

  

Novartis hat mit BoomRay Pharmaceuticals eine exklusive globale Lizenz­vereinbarung für ein nicht näher genanntes vorklinisches Projekt im Bereich der Radioligandentherapie abgeschlossen und damit sein Portfolio an Radioliganden­therapien weiter gestärkt.

  

Im Oktober unterzeichnete Novartis eine strategische Lizenz- und Options­vereinbarung mit Abogen Biosciences zur Weiterentwicklung von RNA-kodierten Therapeutika. Die Vereinbarung umfasst unter anderem eine exklusive globale Lizenz für ABO2203, einen neuartigen mRNA-kodierten CD19xCD3-T-Zell-Engager, der die Therapielandschaft für Autoimmunerkrankungen grundlegend verändern könnte. Die Transaktion unterliegt der Erfüllung der üblichen Abschlussbedingungen.

   

Kapitalstruktur und Nettoschulden

  

Eine gute Ausgewogenheit zwischen Investitionen in die Geschäftsentwicklung, einer starken Kapitalstruktur und attraktiven Aktionärsrenditen bleibt vorrangig.

   

In den ersten neun Monaten 2026 kaufte Novartis 30,9 Millionen Aktien für USD 4,7 Milliarden über die zweite Handelslinie an der SIX Swiss Exchange zurück. Diese Rückkäufe umfassten 18,8 Millionen Aktien (USD 2,8 Milliarden) im Rahmen des im Juli 2025 bekannt gegebenen Aktienrückkaufprogramms im Umfang von bis zu USD 10 Milliarden (bei dem noch bis zu USD 4,9 Milliarden verbleiben). Ausserdem wurden 12,1 Millionen Aktien (USD 1,8 Milliarden) zurückgekauft, um den im Geschäftsjahr erwarteten Verwässerungseffekt im Zusammenhang mit Vergütungsplänen von Mitarbeitenden zu kompensieren. Weitere 2,0 Millionen Aktien (USD 0,3 Milliarden) wurden von Mitarbeitenden zurückgekauft. Im selben Zeitraum wurde ein Aufwand für aktienbasierte Vergütungspläne im Umfang von USD 0,9 Milliarden im Eigenkapital erfasst und 13,3 Millionen Aktien wurden im Zusammenhang mit aktienbasierten Vergütungsplänen aus früheren Jahren an Mitarbeitende ausgeliefert. Infolgedessen ging die Gesamtzahl ausstehender Aktien gegenüber dem 31. Dezember 2025 um 19,6 Millionen zurück. Diese Transaktionen mit eigenen Aktien führten zu einer Verringerung des Eigenkapitals um USD 4,1 Milliarden und einem Geldabfluss von USD 4,8 Milliarden.

  

Die Nettoverschuldung stieg gegenüber dem 31. Dezember 2025 von USD 21,9 Milliarden auf USD 37,4 Milliarden per 30. September 2026. Die Zunahme ist vor allem darauf zurückzuführen, dass der Free Cashflow in Höhe von USD 14,0 Milliarden durch den Nettogeldabfluss für M&A-Aktivitäten, Transaktionen mit immateriellen Vermögens­werten und andere Akquisitionen von USD 16,7 Milliarden, die Ausschüttung der Jahresdividende in Höhe von USD 9,1 Milliarden und den Geldabfluss für Transaktionen mit eigenen Aktien von USD 4,8 Milliarden mehr als absorbiert wurde.

  

Das langfristige Kreditrating des Unternehmens betrug per Ende des dritten Quartals 2026 Aa3 bei Moody's Ratings sowie AA- bei S&P Global Ratings.


Ausblick 2026

  

Vorbehaltlich unvorhersehbarer Ereignisse; Wachstum gegenüber dem Vorjahr bei konstanten Wechselkursen (kWk)

Nettoumsatz

Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet

Operatives Kernergebnis

Wachstum voraussichtlich stagnierend bis im niedrigen einstelligen Prozentbereich (gegenüber Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich)

  

Einfluss von Wechselkursen

  

Sollten sich die Wechselkurse im restlichen Jahresverlauf auf dem Durchschnittsniveau von Ende Oktober halten, rechnet Novartis im Jahr 2026 mit einem positiven Wechselkurseffekt von jeweils 1 Prozentpunkt auf den Netto­umsatz und das operative Kernergebnis. Der geschätzte Wechselkurseffekt auf die Ergebnisse wird monatlich auf der Website von Novartis veröffentlicht.

  

Ordentliche Generalversammlung 2027

   

Nominierung zur Wahl in den Verwaltungsrat

  

Der Verwaltungsrat von Novartis gab heute die Nominierung von Rajesh Jha für die Wahl in den Verwaltungsrat bekannt. Rajesh Jha hatte während seiner 36-jährigen Karriere bei Microsoft verschiedene höhere Führungs­positionen in den Bereichen Software-Engineering, Produktivitätsplattformen und Unternehmenstechnologien inne und gehörte von 2016 bis zu seiner Pensionierung dem Senior Leadership Team des Unternehmens an. Zuletzt war er Executive Vice President, Experiences + Devices, wo er die Produktteams für Microsoft 365, Office, Teams, Windows + Devices sowie Dynamics leitete und bei der Integration künstlicher Intelligenz im ganzen Produkt­portfolio von Microsoft eine Schlüsselfunktion einnahm. Seine umfangreiche Erfahrung mit Technologien, KI und umfangreichen Digitalplattformen wäre für den Verwaltungsrat von Novartis ein bedeutender Gewinn.

   

Kennzahlen1

  

 

3. Quartal
2026

3. Quartal
2025

Veränderung
in %

 

9 Monate
2026

9 Monate
2025

Veränderung
in %


Mio. USD²

Mio. USD²

USD

kWk

 

Mio. USD²

Mio. USD²

USD

kWk

Nettoumsatz

14 522

13 909

4

4

 

42 043

41 196

2

0

Operatives Ergebnis

1 843

4 501

-59

-61

 

10 828

14 028

-23

-24

In % des Umsatzes

12,7

32,4

 

 

 

25,8

34,1

 

 

Reingewinn

1 196

3 930

-70

-71

 

7 609

11 563

-34

-35

Gewinn pro Aktie (USD)

0,63

2,04

-69

-70

 

4,01

5,94

-32

-33

Nettogeldfluss aus
operativer Tätigkeit

5 503

6 571

-16


 

15 061

16 880

-11


Nicht-IFRS-Kennzahlen





 





Free Cashflow 

5 111

6 217

-18


 

14 002

15 941

-12


Operatives Kernergebnis

6 036

5 460

11

10

 

16 873

16 960

-1

-2

In % des Umsatzes

41,6

39,3

 

 

 

40,1

41,2

 

 

Kernreingewinn

4 655

4 330

8

6

 

13 027

13 522

-4

-5

Kerngewinn pro Aktie (USD)

2,46

2,25

9

8

 

6,85

6,94

-1

-3

  

1. Die Angaben in konstanten Wechselkursen (kWk), die Kernergebnisse und der Free Cashflow sind Nicht-IFRS-Kennzahlen. Erläuterungen der Nicht-IFRS-Kennzahlen finden sich auf Seite 45 der in englischer Sprache vorhandenen Kurzfassung des finanziellen Zwischenberichts. Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich alle in dieser Mitteilung erwähnten Wachstumsraten auf den Vergleichszeitraum des Vorjahres.     2. Millionen USD, sofern nicht anders angegeben.

  

Detaillierte Finanzergebnisse zu dieser Pressemitteilung sind in der Kurzfassung des finanziellen Zwischenberichts in englischer Sprache unter folgendem Link verfügbar:

https://www.novartis.com/sites/novartis_com/files/q3-2026-interim-financial-report-en.pdf

  

Disclaimer

Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren beinhalten, die zur Folge haben können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den erwarteten Ergebnissen, Leistungen oder Errungenschaften abweichen, wie sie in den zukunftsbezogenen Aussagen enthalten oder impliziert sind. Einige der mit diesen Aussagen verbundenen Risiken sind in der englischsprachigen Version dieser Mitteilung und dem jüngsten Dokument ‹Form 20-F› der Novartis AG, das bei der ‹US Securities and Exchange Commission› hinterlegt wurde, zusammengefasst. Dem Leser wird empfohlen, diese Zusammenfassungen sorgfältig zu lesen.

  

Bei den Produktbezeichnungen in kursiver Schrift handelt es sich um eigene oder in Lizenz genommene Warenzeichen von Novartis.

  

Über Novartis

Novartis ist ein Unternehmen, das sich auf innovative Arzneimittel konzentriert. Jeden Tag arbeiten wir daran, Medizin neu zu denken, um das Leben der Menschen zu verbessern und zu verlängern, damit Patienten, medizinisches Fachpersonal und die Gesellschaft in der Lage sind, schwere Krankheiten zu bewältigen. Unsere Medikamente erreichen mehr als 300 Millionen Menschen weltweit.

  

Entdecken Sie mit uns die Medizin neu: Besuchen Sie uns unter https://www.novartis.com und bleiben Sie mit uns auf LinkedIn, Facebook, X/Twitter und Instagram in Verbindung.

  

Novartis wird heute um 13.00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit eine Telefonkonferenz mit Investoren durchführen, um diese Pressemitteilung zu diskutieren. Gleichzeitig wird ein Webcast der Telefonkonferenz für Investoren und andere Interessierte auf der Website von Novartis übertragen. Eine Aufzeichnung ist kurze Zeit nach dem Live-Webcast abrufbar unter https://www.novartis.com/investors/event-calendar.

  

Detaillierte Finanzergebnisse zu dieser Pressemitteilung sind in der Kurzfassung des finanziellen Zwischen­berichts in englischer Sprache unter folgendem Link verfügbar. Er enthält weitere Informationen zu unserem Geschäft und der Pipeline ausgewählter Präparate in später Entwicklungsphase. Die Präsentation zur heutigen Telefonkonferenz finden Sie unter https://www.novartis.com/investors/event-calendar.

  

Wichtige Termine 
18.–19. November 2026Meet Novartis Management 2026 (London, Grossbritannien)
3. Februar 2027Ergebnisse des vierten Quartals und des Geschäftsjahres 2026
5. März 2027Ordentliche Generalversammlung

  

 

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