1. Quartal 2014: Guter Quartalsabschluss der Post Dienstag, 27. Mai 2014 - 10:13
27.05.2014, Marc Andrey, Bern
1. Quartal 2014: Guter Quartalsabschluss der Post
Die Schweizerische Post hat im ersten Quartal 2014 einen Konzerngewinn von CHF Mio. 199 erzielt (Vorjahr CHF Mio. 222). Der Rückgang um CHF Mio. 23 ist geprägt durch niedrigere Zinserträge als Folge der anhaltenden Tiefzinssituation an den Finanzmärkten und höhere Wertberichtigungen.
Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug CHF Mio. 253 (Vorjahr CHF Mio. 272). Alle vier Märkte der Post – Kommunikation, Logistik, Personenverkehr und Retailfinanz – haben zum guten Quartalsergebnis beigetragen.
In den ersten drei Monaten des Jahres 2014 erwirtschaftete die Schweizerische Post einen Betriebsertrag von CHF Mio. 2'138. Das entspricht im Vergleich zur Vorjahres-periode einer Abnahme um knapp ein Prozent (Vorjahr CHF Mio. 2'156). Diese konnte nicht vollständig durch Aufwandminderungen kompensiert werden. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit CHF Mio. 253 um CHF Mio. 19 unter dem Vorjahreswert (CHF Mio. 272) und der Konzerngewinn betrug CHF Mio. 199 (Vorjahr CHF Mio. 222). Alle vier Märkte trugen zu dem positiven Gesamtergebnis bei. Die Vorjahreswerte sind um einmalige Sondereffekte normalisiert.
Im Kommunikationsmarkt erwirtschaftete die Post ein Betriebsergebnis von CHF Mio. 88 (Vorjahr CHF Mio. 87). Die durch Mengenrückgänge verursachte Ertragsabnahme bei PostMail und Poststellen und Verkauf konnte durch Kosteneinsparungen in diesen Bereichen sowie eine Ertragssteigerung von Swiss Post Solutions kompensiert werden. Die Menge der adressierten Briefe sank um 2,4 %, jene der unadressierten Sendungen um 3,5 %. Im Logistikmarkt erzielte die Post ein Betriebsergebnis von CHF Mio. 31(Vorjahr CHF Mio. 33). Die Abnahme ist die Folge des starken Wettbewerbsdrucks. Die Paketmenge wuchs in der Schweiz um 1,1 %. Im Personenverkehrsmarkt erwirtschaftete PostAuto ein Betriebsergebnis von CHF Mio. 13 (Vorjahr CHF Mio. 9). Die Ergebnissteigerung wurde nebst einmaligen Verkehrseinnahmen hauptsächlich durch den Leistungsausbau bewirkt. Die Zahl der gefahrenen Kilometer hat sich um 7,7 % erhöht.
Tiefzinssituation beeinflusst Ergebnis von PostFinance
Die im Retailfinanzmarkt tätige PostFinance erzielte in der Segmentsrechnung ein Be-triebsergebnis (EBIT) von CHF Mio. 127 (Vorjahreswert CHF Mio. 138). Die Abnahme ist auf den geringeren Erfolg aus dem Zinsgeschäft, bedingt durch die anhaltende Tiefzinssituation an den Finanzmärkten, sowie auf höhere Wertberichtigungen zurückzuführen. Der Neugeldzufluss betrug CHF Mia. 1,3, womit die Kundenvermögen im März auf durchschnittlich CHF Mia. 115 stiegen. 11'000 neue Kundinnen und Kunden schenkten PostFinance in den ersten drei Monaten ihr Vertrauen.
Auskünfte für die Schweizerische Post: Medienstelle Post: 058 338 13 07.
Auskünfte für PostFinance: Marc Andrey, Mediensprecher: 058 338 30 32.
| Kennzahlen Konzern | 1. Quartal 2014 | 1. Quartal 2013 | Jahr 2013Fussnote:1 |
|---|---|---|---|
| Betriebsertrag (Mio. CHF) | 2'138 | 2'156 | 8'575 |
| Betriebsergebnis (EBIT, Mio. CHF)Fussnote:1, 2 | 253 | 272 | 911 |
| in % des Betriebsertrags | 11.8 | 12.6 | 10.6 |
| Konzerngewinn (Mio. CHF)1 | 199 | 222 | 626 |
| Bilanzsumme (Mio. CHF) | 123'618 | 122'899 | 120'383 |
| Eigenkapital (Mio. CHF) | 5'815 | 5'079 | 5'637 |
| Geldfluss aus InvestitionstätigkeitgELDFussnote:Geldfluss aus Investitionstätigkeit | -350 | -61 | -309 |
| Personalbestand Konzern Post (PE)Fussnote:3 | 44'768 | 43'678 | 44'105 |
1 Vorjahreswerte normalisiert um Sondereffekte
2 Betriebsergebnis entspricht Ergebnis vor nicht operativem Finanzerfolg und Steuern (EBIT)
3 PE = Personaleinheit. Durchschnittsbestand umgerechnet auf Vollzeitstellen, ohne Lernpersonal
| Kennzahlen PostFinance | 1. Quartal 2014 | 1. Quartal 2013 | Jahr 2013 |
|---|---|---|---|
| Anzahl Kundinnen und Kunden (Tausend)Fussnote:1 | 2'899 | 2'930 | 2'888 |
| Annzahl Kundenkonten (Tausend)Fussnote:1 | 4'657 | 4'533 | 4'628 |
| Kundenvermögen (Mio CHF)Fussnote:2 | 115'184 | 114'217 | 113'580 |
| Fonds, Wertschriften, Lebensversicherungen (Mio CHF) | 6'432 | 5'539 | 6'042 |
| Ausleihungen Geschäftskunden (Mio CHF) | 7'349 | 6'236 | 7'271 |
| Hypotheken (Mio CHF)Fussnote:3, Fussnote:4 | 4'482 | 4'237 | 4'424 |
| Nutzerinnen und Nutzer E-Finance (Tausend) | 1'565 | 1'482 | 1'546 |
| Personalbestand (PE)Fussnote:5 | 3'405 | 3'454 | 3'432 |
| Verarbeitete Transaktionen (Mio, kumuliert) | 242 | 232 | 965 |
1 Per Stichtag (wo nichts anderes vermerkt).
2 Neue Berechnung ab 1.1.2014, Vorjahre restated
3 Monats-Durchschnitt ab 2014, Vorjahre restated
4 In Kooperation mit Partnerbanken.
5 PE = Personaleinheit. Durchschnittsbestand umgerechnet auf Vollzeitstellen. Bestand PostFinance Stammhaus
Ausgewählte Kennzahlen Segmente (Konzernbereiche)
| 31. März 2014 | Konzernbereich | Betriebsertrag (Mio. CHF) 1 | Betriebsergebnis (Mio. CHF)1,2 |
|---|---|---|---|
| Kommunikationsmarkt | 1'238 | 88 | |
| PostMail | 741 | 110 | |
| Swiss Post Solutions | 164 | 5 | |
| Poststellen und Verkauf | 426 | -27 | |
| Logistikmarkt | PostLogistics | 385 | 31 |
| Retailfinanzmarkt | PostFinance3 | 568 | 127 |
| Markt für öffentlichen Personenverkehr | PostAuto4 | 209 | 13 |
| Übrige5 | 210 | -6 |
| 31. März 2013 | Konzernbereich | Betriebsertrag (Mio. CHF)1 | Betriebsergebnis (Mio. CHF)1,2,6 |
|---|---|---|---|
| Kommunikationsmarkt | 1'243 | 87 | |
| PostMail | 765 | 109 | |
| Swiss Post Solutions | 139 | -1 | |
| Poststellen und Verkauf | 435 | -21 | |
| Logistikmarkt | PostLogistics | 391 | 33 |
| Retailfinanzmarkt | PostFinance3 | 581 | 138 |
| Markt für öffentlichen Personenverkehr | PostAuto4 | 199 | 9 |
| Übrige5 | 218 | 5 |
1 Betriebsertrag und Betriebsergebnis auf Segmentebene werden vor Management-, Licencefees und Nettokostenausgleich ausgewiesen. Die Vorjahreswerte wurden angepasst.
2 Betriebsergebnis entspricht Ergebnis vor nicht operativem Finanzerfolg und Steuern (EBIT)
3 PostFinance untersteht der Finanzmarktaufsicht (FINMA) und dadurch den Richtlinien zu den Rechnungslegungsvorschriften RRV. Zwischen RRV und IFRS bestehen Abweichungen.
4 PostAuto untersteht im Bereich des öffentlichen Regionalverkehrs der Verordnung des UVEK über das Rechnungswesen der konzessionierten Unternehmen (RKV). Zwischen RKV und IFRS bestehen Abweichungen.
5 Enthält Servicebereiche (Immobilien und Informationstechnologie) und Managementbereiche (u. a. Personal, Finanzen und Kommunikation).
6 Normalisiert um Sondereffekte
