Die Europäische Zentralbank präsentierte eine ganze Palette von Massnahmen, die der Stützung der Konjunktur in der Eurozone dienen soll. Sie unterstrich zudem erneut die Bereitschaft, weitere Massnahmen zu ergreifen, sollte die Inflation länger als geplant unter dem Richtwert von 2% liegen. Die jüngsten Makrodaten aus der Eurozone weisen auf wenig Dynamik beim Wachstum hin, worauf die Börse mit Lethargie reagierte. Belebendes Element waren die Ankündigungen von Übernahmen und Fusionen.
Die wirtschaftlichen Aktivitäten im zweiten Quartal waren entgegen den Erwartungen eher etwas verhaltener als im Winterquartal. Generell erwarten wir von der Berichtssaison wenig positive Überraschungen. Daher dürfte sich die Schweizer Börse nach einem starken ersten Halbjahr eine Sommerpause gönnen.

