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Im ersten Halbjahr 2014 legten die Hypothekarforderungen um 2,0% auf 10,5
Mrd. Franken zu (1. Vorjahressemester: plus 1,7% auf 9,9 Mrd. Franken). Damit
bleibt die Zuger Kantonalbank in der Wirtschaftsregion Zug auch bei
Immobilienfinanzierungen führend. Die Zuger Kantonalbank setzt ihre
vorausschauende Kreditpolitik fort und lässt Liegenschaften vor der Finanzierung
weiterhin durch bankinterne Experten bewerten. Die Einlagen von Kunden nahmen in
den ersten sechs Monaten 2014 um 1,6% auf 9,1 Mrd. Franken zu.
Stabiles Zinsergebnis Ungeachtet deutlich tieferer Zinsen
steigerte die Zuger Kantonalbank die Margen im Hypothekargeschäft im Vergleich
zum 1. Semester 2013 leicht. In Kombination mit Volumensteigerungen erzielte die
Bank mit 77,1 Mio. Franken ein Zinsergebnis auf Vorjahresniveau. (1.
Vorjahressemester: 77,4 Mio. Franken).
Ertrag aus Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft leicht
rückläufig Die auf Werterhaltung fokussierte Anlagestrategie der
Zuger Kantonalbank zeigte in den ersten sechs Monaten 2014 die erwartete
Wirkung. Die Anzahl der Vermögensverwal-tungsmandate ging per Jahresmitte zwar
um 3,9% zurück, das Volumen insgesamt nahm aber um im Marktvergleich gute 3,1%
zu. Der Zufluss von Neugeld ist erfreulich. Die betreuten Depotvermögen weisen
aber einen tieferen Wert aus. Dies hat zwei Gründe: Zum einen hat die Bank sich
aus regulatorischen Gründen von Kunden mit Wohnsitz im Ausland trennen müssen,
zum anderen hat eine Neudefinition der betreuten Depotvermögen zu einer
Betragskorrektur geführt. Angesichts der ruhigen Märkte war eine Zurückhaltung
der Kunden bei Börsentransaktionen spürbar. Insgesamt erreichte der Erfolg aus
dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft mit 17,9 Mio. Franken einen um 6,7%
tieferen Wert als im Vorjahr.
Sachaufwand gestiegen, Kosten-Ertragsverhältnis weiterhin
gut Der Sachaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr aufgrund erwarteter
höherer IT-Plattformkosten sowie gestiegener regulatorischer Anforderungen.
Insgesamt nahm der Geschäftsaufwand um 4,5% auf 51,6 Mio. Franken und das
Kosten-Ertrags-Verhältnis auf 50,3% zu (46,9% in der Vergleichsperiode des
Vorjahres). Im Branchenvergleich ist das Kosten-Ertrags-Verhältnis der Zuger
Kantonalbank weiterhin gut.
Primatwechsel in der Pensionskasse stärkt die Zuger Kantonalbank als
Arbeitgeberin Wie bereits kommuniziert, erfolgt 2014 eine einmalige
Zuweisung von18,5 Mio. Franken an die Pensionskasse zur Umstellung vom
Leistungs- auf das Beitragsprimat. Mit der Primatumstellung stärkt die Zuger
Kantonalbank ihre Attraktivität als Arbeitgeberin. Um den Effekt der bereits im
ersten Halbjahr getätigten vollen Belastung auszugleichen, löst die Bank
Reserven für allgemeine Bankrisiken im Betrag von 6,5 Mio. Franken auf. Die Bank
beabsichtigt, diese im zweiten Halbjahr wieder zu bilden.
Komfortable Eigenmittelausstattung Wertberichtigungen,
Rückstellungen und Verluste lagen mit 0,2 Mio. Franken nochmals deutlich unter
dem schon tiefen Vorjahreswert (0,4 Mio. Franken). Die Qualität des
Kreditportefeuilles ist unverändert gut. Die Zuger Kantonalbank verfügt mit der
BIZ Tier 1 Ratio von 15,9% weiterhin über eine äusserst solide
Eigenkapitalausstattung und erfüllt damit auch die vom Bundesrat per 30. Juni
2014 beschlossene Erhöhung des antizyklischen Kapitalpuffers.
Ausblick 2014 Für das Gesamtjahr 2014 erwartet die Zuger
Kantonalbank einen tieferen Bruttogewinn und geht – unerwartete Ereignisse
ausgeschlossen – von einem insgesamt befriedigenden Gesamtjahresergebnis 2014
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