Publiziert in: Marktpuls, Unternehmen
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CKW muss Rückstellungen für belastende Energiebeschaffungsverträge erhöhen Freitag, 12. September 2014 - 17:45

Luzern, 12. September 2014

CKW muss Rückstellungen für belastende Energiebeschaffungsverträge erhöhen

Durch die anhaltend tiefen Grosshandelspreise für Strom auf den europäischen Märkten wird die Ertragslage der Centralschweizerischen Kraftwerke AG (CKW) stark beeinflusst. Eine Überprüfung der Werthaltigkeit der Energiebeschaffungsverträge hat im Hinblick auf den Abschluss des Geschäftsjahres 2013/14 ergeben, dass CKW aufgrund der erwarteten zukünftigen Marktpreise beträchtliche Rückstellungen vornehmen muss. Die Rückstellungen werden das Betriebsergebnis (EBIT) des Geschäftsjahres 2013/14 voraussichtlich mit über 90 Mio. CHF belasten.

Die notwendigen Rückstellungen betreffen insbesondere die Energiebeschaffungsverträge mit der Energiefinanzierungs AG (ENAG), aber auch Energiebeschaffungsverträge mit Wasserkraftwerken in der Schweiz. Bei eigenen Kraftwerken muss CKW voraussichtlich zusätzlich Wertberichtigungen von rund 3 Mio. CHF vornehmen.

Die Gestehungskosten von Energiebeschaffungsverträgen der ENAG und diejenigen der betroffenen eigenen Kraftwerke liegen über den erwarteten Marktpreisen, sind somit faktisch unrentabel geworden und erfordern daher entsprechende Rückstellungen und Wertberichtigungen.

Diese Effekte werden zu einem wesentlich tieferen Unternehmensergebnis gegenüber dem Vorjahr 2012/13 führen. Detaillierte Informationen zum Geschäftsjahr 2013/14 veröffentlicht CKW am 11. Dezember 2014.

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