Publiziert in: Marktpuls, Unternehmen
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Zurich Insurance Group: KMU in aller Welt sind wieder optimistischer – sie setzen auf Wachstum im Heimmarkt und diversifizieren ihr Angebot Mittwoch, 17. September 2014 - 11:35

Zürich, 17. September 2014 KMU in aller Welt sind wieder optimistischer. Sie wollen ihren Marktanteil im Inland steigern und diversifizieren ihr Produktangebot. Laut der Zurich KMU-Umfrage 2014 erhöhte in den letzten 12 Monaten fast jedes fünfte Unternehmen die Löhne und jedes sechste die Mitarbeiterzahl.

Aus einer aktuellen Umfrage im Auftrag der Zurich Insurance Group (Zurich) geht hervor, dass in den letzten zwölf Monaten fast ein Fünftel der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) die Löhne und ein Sechstel die Mitarbeiterzahl erhöhte. Weniger als 5% der befragten Unternehmen erwogen die Schließung des Betriebs und nur rund 6% reduzierten das Angebot deutlich. 

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In den meisten Ländern konzentrierten sich die KMU erneut auf neue Kunden in ihren Heimmärkten (23%) und die Diversifizierung ihres Produkt- oder Dienstleistungsangebots (21%). Davon ausgenommen waren Deutschland und Österreich, wo sich Unternehmen auf Investitionen in das Geschäftsvermögen und den Betrieb fokussierten.

Mike Kerner, CEO General Insurance bei Zurich, sagte: „KMU wurden von der Finanzkrise besonders hart getroffen. Die Krise beeinträchtigte ihre Fähigkeit zu wachsen und schränkte in Regionen wie Europa ihre Möglichkeiten ein, Kredite aufzunehmen. Die Ergebnisse der Erhebung geben nun jedoch Anlass zu Optimismus. Sie zeigen nicht nur, dass KMU von der Konjunkturerholung profitieren und sich auf Wachstum einstellen, sondern auch, dass sie damit zu einer nachhaltigeren Erholung beitragen."

Weiter sagte er: „Versicherungen leisten einen wichtigen Beitrag, dass Unternehmen ihre Ziele erreichen können. Wir bieten ihnen Instrumente, um mit ihren Risiken umzugehen, und damit auch das Vertrauen, neue Chancen wahrzunehmen.“

Darüber hinaus zeigt die Zurich KMU-Umfrage 2014 einige deutliche regionale Unterschiede. In Europa, wo das Wirtschaftswachstum nach wie vor schwach und die Inflation niedrig ist, planten weniger Unternehmen neue Mitarbeitende einzustellen, die Löhne anzuheben, in neue Märkte zu expandieren oder Kredite aufzunehmen bzw. neue Investitionen zu tätigen. In Südeuropa, wo sich die Konjunktur besonders stark abgekühlt hat, konzentrieren sich die Unternehmen weiterhin auf Preissenkungen.

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Demgegenüber setzten Unternehmen in Lateinamerika, und vor allem in Brasilien, trotz des schwächeren Wirtschaftswachstums in der Region auf aggressive Lohnerhöhungen. Auch ihre Mitbewerber in Afrika und dem Nahen Osten erhöhten die Löhne, wenn auch weniger stark. Sie konzentrierten sich mehr auf die Erschliessung neuer Märkte. Unternehmen in Europa und Lateinamerika investierten deutlich weniger in diesen Bereich.




Weitere Informationen

Zurichs zweite jährliche KMU-Umfrage wurde vom Marktforschungsinstitut GfK im Sommer 2014 durchgeführt. Führungskräfte von 3‘800 kleinen und mittleren Unternehmen (0 bis 250 Vollzeitbeschäftigte) auf der ganzen Welt wurden gebeten, bis zu drei Massnahmen anzugeben, die sie in den letzten zwölf Monaten umgesetzt hatten. Die Umfrage umfasste eine repräsentative Stichprobe von je 200 CEO/Eigentümern, Geschäftsführern, Finanzchefs und COO aus jedem der folgenden 19 Länder: Argentinien, Australien, Brasilien, Deutschland, Grossbritannien, Hongkong, Irland, Italien, Malaysia, Marokko, Mexiko, Österreich, Portugal, Schweiz, Spanien, Südafrika, Taiwan, Türkei, Vereinigte Arabische Emirate. Zurich und GfK behalten KMU weiter im Auge, um zu erfahren, wie sie mit Herausforderungen umgehen, und werden in nächster Zeit weitere Berichte vorlegen.

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