Nachdem die Aktienbörsen Anfang Dezember auf neuen Jahreshöchstständen notierten, folgte eine scharfe Korrektur. Die Anleger zeigten sich enttäuscht, dass die EZB in der Dezembersitzung keine weiteren Massnahmen ankündigte. Im weiteren Monatsverlauf setzten die Börsen zu einem Jahresendspurt an. Gründe dazu waren die Einführung von Negativzinsen auf Girokonten der SNB, die Aussage der US-Notenbank Fed, bei der geplanten Normalisierung der Geldpolitik «geduldig» zu sein sowie die Stabilisierung des Erdölpreises auf tiefem Niveau.
Mit einer Zinserhöhung in den USA ist kaum vor Mitte des Jahres zu rechnen. Von der EZB wird erwartet, dass sie in der nächsten Sitzung den Kauf von Staats- und Unternehmensanleihen ankündigen wird. Dies spricht weiterhin für Aktienanlagen. Belasten könnte die aktuelle politische Situation in Griechenland. Vor diesem Hintergrund starten wir mit einem etwas erhöhten Cashbestand ins Börsenjahr 2015.

